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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Zu wenig Erträge? Kosten reduzieren hilft!

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Geld sparen
Urheber: Marco Scisetti | Fotolia

Von Günter Stein,

Viele junge Unternehmer überschätzen gerade in den ersten Monaten und Jahren gleich 2 Faktoren: zum einen die Erträge, die sie in der Anfangszeit erwirtschaften können, zum anderen den Bedarf an betrieblicher Ausstattung und deren Qualität. Fatale Folge: Die Investitionen und Fixkosten fallen viel zu hoch aus. Das junge Unternehmen mit noch geringer Ertragskraft kann das nicht auffangen und rutscht immer tiefer in die roten Zahlen.

Natürlich sollen Sie sich professionell auf dem Markt präsentieren und angemessen ausgestattet sein. Aber nur, weil Sie alle betrieblichen Ausgaben absetzen können, können Sie sich noch lange nicht alles leisten.

Tipp: Prüfen Sie deshalb vor jeder Anschaffung,

  • ob sie wirklich notwendig ist,
  • ob sie jetzt notwendig ist oder vielleicht noch etwas hinausgezögert werden kann,
  • ob es ein Kauf sein muss oder Sie die Sache vielleicht erst einmal mieten und testen können - so vermeiden Sie Fehlinvestitionen,
  • ob ein preiswerteres oder gebrauchtes Modell auch ausreichend wäre.

Beispiel: Privatwagen einbringen statt neuen Geschäftswagen kaufen: Kaufen Sie sich einen neuen Geschäftswagen, können Sie den Kaufpreis betrieblich absetzen. Das allerdings nur über 6 Jahre verteilt - ein Punkt, den Selbstständige gern mal übersehen.

Zudem: Bedenken Sie, dass Ihr Betrieb die teure Anschaffung auch verkraften können muss. Sicherer ist es, am Anfang keinen Neuwagen anzuschaffen, sondern

  • Ihr privates Auto in den Betrieb einzubringen - dann können Sie auch dafür alle Kosten absetzen - oder
  • einen Gebrauchten als Geschäftswagen zu kaufen, um die Investition möglichst gering zu halten.

Seien Sie besonders vorsichtig, wenn es um Fixkosten geht - also Ausgaben, die einmalfestgelegt, regelmäßig anfallen. Was Sie hier einsparen, wirkt sich Monat für Monat als Erleichterung aus.

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Übliche Fixkosten sind:

  • Mieten für Geschäftsräume - daran dürfen Sie nicht sparen, wenn Sie auf Laufkundschaft angewiesen sind; ansonsten überlegen Sie, wie repräsentativ die Lage Ihres Büros oder Geschäfts wirklich sein muss - oder ob Sie von zu Hause aus arbeiten können. (So etwas lässt sich auch noch nach Monaten ändern, wenn der Spareffekt den Aufwand für den Umzug übersteigt!)
  • Löhne und Gehälter - wenn Sie Mitarbeiter haben, sollten Sie diese auch auslasten. Ansonsten zögern Sie nicht, Mitarbeiter zu entlassen. Sie retten dadurch vielleicht Ihr Unternehmen und damit mindestens Ihren eigenen Arbeitsplatz. Kündigungsschutz besteht übrigens nur, wenn Sie mehr als 10 Mitarbeiter haben. Zudem können Sie Mitarbeitern in der Probezeit auch ohne Grund und lange Kündigungsfrist kündigen. Und: Setzen Sie bei Neueinstellungen zunächst auf befristete Verträge. Diese enden automatisch. Verlängernkönnen Sie in der Regel immer noch!
  • Geschäftswagen - meist geleast oder finanziert. Auch wenn Sie von einem tollen Flitzer träumen, leisten Sie sich ihn besser erst dann, wenn Ihr Unternehmen stabile Erträge abwirft.
  • Versicherungen - versichern Sie sich und Ihr Unternehmen z. B. gegen existenzbedrohende Risiken.
  • Beiträge - brauchen Sie wirklich die Mitgliedschaft in diesem und jenem Verein/Verband?

Denken Sie auch an Kosten, die oft vergessen werden - und wo Sie schnell sparen können!

  • Stromkosten: Haben Sie wirklich den günstigsten Anbieter - oder lohnt sich ein Wechsel?
  • Von Ihnen oft benötigtes Material: Wann haben Sie das letzte Mal mit Ihrem Lieferanten verhandelt?
  • Nutzen Sie Skonto bei Ihren Lieferantenrechnungen.
  • Verschenken Sie kein Geld an den Fiskus: Vielen Unternehmern ist die Umsatzsteuer ein Graus. Deshalb machen sie einen großen Bogen darum. Leider verschenken viele damit bares Geld.

Lernen Sie die Grundregeln zur Umsatzsteuer, machen Sie regelmäßig Vorsteuer im Rahmen Ihrer Umsatzsteuer-Voranmeldung geltend.

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Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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