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SWOT-Analyse: So erkennen Sie die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens

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Urheber: Rawpixel.com | Fotolia

Von Michael Konetzny,

Die SWOT-Analyse ist ein einfach zu handhabendes Instrument, mit dem Sie allein oder zusammen mit Ihren Mitarbeitern die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens erkennen. Chancen und Risiken für die Zukunft Ihres Unternehmens werden ebenfalls unter die Lupe genommen, sodass Sie jetzt für das nächste Jahr die richtigen – zukunftssicheren – Maßnahmen festlegen können.

SWOT steht für:

Strengths (Stärken)
Weaknesses (Schwächen)
Opportunities (Chancen)
Threats (Gefahren)

Egal, ob Sie eine neue Produktlinie einführen, ein Qualitätsmanagement-System implementieren oder eine kontinuierliche Verbesserung durchführen wollen: Die SWOT-Analyse können Sie immer anwenden. Darüber hinaus dient die SWOT-Analyse als ein wichtiges Marketinginstrument, denn nur wenn Sie Ihre Stärken erkennen, können Sie Ihre Schwächen bekämpfen.

Mit der SWOT-Analyse beschreiben Sie Ihre Ausgangssituation

Den Kern einer SWOT-Analyse bilden konkrete Fragen zu den Stärken Ihres Unternehmens, zu Schwachstellen und zu möglichen Gefahren – aber auch Chancen mit dem Ziel, ein Bild Ihrer gegenwärtigen Situation mit den vorhandenen Entwicklungsmöglichkeiten zu entwerfen.

Auf Gefahren und Chancen können Sie in der Regel keinen direkten Einfluss nehmen. Anders aber verhält es sich bei Ihren Stärken und Schwächen. Für Ihren dauerhaften Erfolg ist es besonders wichtig, dass Sie (und Ihre Mitarbeiter) genau wissen, worin Sie sich im Positiven von Ihren Wettbewerbern unterscheiden. Diese Stärken gilt es, in Richtung Kunden zu kommunizieren.

So erkennen Sie die Schwachstellen im Unternehmen

Ähnlich verhält es sich mit den Schwächen Ihres Unternehmens. Durch regelmäßige Teambesprechungen, aber auch Kundenbefragungen erhalten Sie schnell ein Bild davon, was in Ihrem Unternehmen noch nicht optimal läuft. Häufig übersieht man es schnell im Alltagsstress – aber gerade solche Schwachpunkte entscheiden, ob ein Kunde wiederkommt oder nicht.

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Nutzen Sie die SWOT-Analyse für die Strategiebildung Auf die Analyse der Ausgangssituation folgt die Strategiebildung. Hierzu verbinden Sie die identifizierten Stärken und Schwächen mit den Chancen und Risiken. Dabei können Sie zwischen den folgenden 4 strategischen Ansatzpunkten unterscheiden:

  • Mit SO-Strategien nutzen Sie mit den eigenen Stärken die bestehenden Chancen und erschließend z. B. mit einem bestehenden Produkt einen neuen Absatzmarkt.
  • Mit WO-Strategien beseitigen Sie vorhandene Schwächen, um bestehende Chancen zu nutzen. Hierzu entwickeln Sie z. B. ein neues Produkt, um bestehende oder neue Kundenanforderungen zu erfüllen.
  • Mit ST-Strategien wehren Sie bestehende Gefahren durch eigene Stärken ab, indem Sie z. B. durch Werbung für ein bestehendes Produkt einen neuen Wettbewerber zurückdrängen.
  • Mit WT-Strategien beseitigen Sie eigene Schwächen, um drohenden Gefahren standhalten zu können. Hierzu beseitigen Sie z. B. Qualitätsmängel am eigenen Produkt, um sich besser von Ihrem Wettbewerber abzugrenzen.

Empfehlung: Nutzen Sie die SWOT-Analyse darüber hinaus als Grundlage für Ihre Qualitätspolitik. Wenn Sie genau wissen, was Ihre Stärken sind und wo es Schwachpunkte gibt, die verbessert werden müssen, können Sie sich ein unverwechselbares Unternehmensleitbild aufbauen. Dieses Leitbild entspricht der Unternehmensphilosophie und sagt aus, wofür Ihr Unternehmen steht, nennt dessen Grundwerte, Grundüberzeugungen und Prinzipien, nach denen in Ihrem Unternehmen gehandelt wird.

So bauen Sie Ihre SWOT-Analyse auf

Vierteln Sie ein Blatt Papier und beschriften Sie die Ecken mit Stärken (oben Links), Schwächen (oben rechts), Chancen (unten links) und Risiken (unten rechts). Dann füllen Sie die Viertel mit Ihren Punkten.

Interne Faktoren:

  • Stärken (Strengths): Hier nennen Sie Ihre Stärken in Bezug auf
    Kunden
    Mitarbeiter
    Produkt- und Dienstleistungsqualität
    Wissen und Kompetenz
    Image
  • Schwächen (Weaknesses): Hier nennen Sie Ihre Schwächen in Bezug auf
    Kunden
    Mitarbeiter
    Produkt- und Dienstleistungsqualität
    Wissen und Kompetenz
    Image

Externe Faktoren:

  • Chancen (Opportunities):
    Welche Änderungen der Nachfrage erwarten Sie?
    Welche Entwicklungsmöglichkeiten haben Sie?
    Welche Visionen haben Sie für die Entwicklung Ihres Unternehmens?
  • Risiken (Threads):
    Was können Ihre Wettbewerber, Sie aber nicht?
    Wie leicht können Ihnen andere Ihren Markt streitig machen?
    Welche bevorstehenden Änderungen werden Ihr Unternehmen beeinflussen?
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