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Ziele setzen: So führen Sie Ihr Unternehmen zum Erfolg

 
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Jeder, der ein Unternehmen führt, möchte natürlich seine Bemühungen auch von Erfolg gekrönt sehen. Dieser Erfolg kommt aber meist nicht über Nacht. Darum ist es wichtig, dass Sie sich für Ihr Unternehmen Ziele setzen, um so Schritt für Schritt Ihr Ziel zu erreichen. Wie das funktioniert, haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengestellt.

Mit konkreten Zielen zum Erfolg

In einem der ersten Schritte gilt es, sich konkrete Ziele für Ihr Unternehmen zu setzen. Sie sind im Grunde so etwas wie ein roter Leitfaden, an dem Sie sich mehr oder weniger entlang hangeln können.

Das Setzen von Zielen bedeutet auch, das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren und Ihrer Arbeit einen Inhalt und einen Sinn zu verleihen. Sie laufen deutlich weniger Gefahr, sich zu verzetteln und können sich besser auf das Wesentliche konzentrieren. Das spart vor allem Zeit und Energie. Ziele zu setzen bedeutet aber auch, dass Sie sich besser motivieren können, weiterzumachen, wenn es mal schwierig wird.

Keine oder auch die falschen Ziele zu setzen, ist für Ihre Unternehmung sehr riskant. Dadurch fehlt Ihnen die Klarheit darüber, was Sie eigentlich erreichen möchten. Die Folge ist häufig eine halbherzige Herangehensweise, bei der keine Fokussierung auf das Wesentliche stattfindet.

Das heißt nicht, dass man ohne Zielsetzung nicht auch in einem gewissen Rahmen erfolgreich sein kann. Dennoch werden diese Ziele stets mit dem Makel behaftet sein, dass es sich lediglich um eine abgespeckte Version der eigentlichen Zielsetzung handelt. Es ist etwas völlig anderes, ein festdefiniertes Ziel erreicht zu haben, an das man dann voller Stolz einen Haken setzen kann.

Unternehmensziele: 5 wichtige Faktoren

1. Berufliche Ziele sollten mit den privaten Zielen im Einklang stehen

Fast jeder Unternehmer hat als Erstes die Steigerung seiner Umsatzzahlen oder die Gewinnung neuer Kunden vor Augen. Ohne Frage sind die Ziele auch durchaus sinnvoll und wichtig, allerdings beschreiben sie definitiv nur einen Teilbereich.

Gerade wer ein Unternehmen neu gründet, hat viele unterschiedliche Gründe dafür. Häufig geht es darum, flexibler mit der eigenen Zeit umgehen zu können oder die eigene Kreativität einzubringen. Und vor allem, mehr Freude bei der Arbeit zu haben. Natürlich setzt das auch unternehmerische Ziele voraus, zu denen ein gesichertes Grundeinkommen und bestimmte Verkaufsziele zählen.

Doch ist das bei Weitem nicht alles. Wenn Sie Ziele für das Unternehmen setzen, verlieren Sie dabei aber die privaten Ziele nicht aus den Augen.

Beispiele:

  • Ihre maximale Wochenstunden-Arbeitszeit
  • Sich einfach mal einen Tag freinehmen können
  • Wichtige Anlässe, wie Geburtstage oder Ähnliches von Familie oder Freunden, nie mehr zu verpassen
  • Dem eigenen Lieblingssport mindestens einmal pro Woche nachgehen können
  • Oder auch der Wunsch nach Weiterbildung während der Arbeitszeit

Vielleicht waren Ihre Prioritäten auch andere. Wichtig ist einfach, dass beim Setzen von Zielen für Ihr Unternehmen auch diese privaten Prioritäten Berücksichtigung finden. Und somit spiegeln sich Ihre privaten Ziele auch in Ihren Unternehmenszielen wider.

2. Die Balance zwischen lang- und kurzfristigen Zielen

Außer der Balance zwischen privaten und beruflichen Zielen müssen Sie ebenso darauf achten, dass Sie für eine ausgewogene Balance zwischen lang- und kurzfristigen Zielen sorgen. Um ein langfristiges Ziel zu erreichen, ist es wichtig, dass der Weg dorthin mit kurzfristigen Zielen ausgekleidet ist. Diese Ziele sind Deadlines, kurze und überschaubare Etappen, die dafür sorgen, dass Sie wichtige Dinge nicht aufschieben.

Gleichzeitig müssen Sie hier darauf Acht geben, dass Sie trotz der kurzfristigen Erfolge nicht den Blick für das langfristige Ziel aus den Augen verlieren, weil Sie sich verzetteln. Wenn Sie sich jedoch langfristige als auch kurzfristige Ziele für das Unternehmen setzen, können Sie stets Ihrem persönlichen Leitfaden folgen. Die eigentliche Vision ist hierbei das Ziel, auf das Sie hinarbeiten. Auf diesem Weg liegen dann die kurzen Abschnitte, die Schritt für Schritt für die Erfüllung der Vision sorgen.

Das Ziel der Vision könnte sein:

  • Ein bestimmtes Wunscheinkommen
  • Verfrüht in Rente zu gehen
  • Später einmal auszuwandern
  • Das Traumhaus oder das Traumauto

Die Zeiträume für das Erreichen dieser Visionen sollten Sie in 3, 5 und 10 Jahre unterteilen. Die Deadline für kurzfristige Ziele liegt optimalerweise bei ungefähr 3 Monaten. Hilfreich ist hier, wenn Sie weitere Zwischenziele setzen, zum Beispiel wöchentlich oder auch monatlich. So ist es deutlich leichter, Ihr Ziel im Auge zu behalten.

3. Ergebnisziele benötigen Prozessziele

Zu den gesetzten Zielen zählen natürlich auch die Ergebnisziele. Nur haben Sie über das angestrebte Ergebnis nicht automatisch die volle Kontrolle. Damit sie jedoch Ihre Ergebnisziele erreichen können, bedarf es bestimmter Handlungen. Zu diesen zählen die Prozessziele, über die Sie dann wieder eine gewisse Kontrolle haben.

Beispiele für Prozesshandlungen:

  • Legen Sie eine wöchentliche Anzahl von Angeboten fest, die Sie verschicken wollen
  • Kontakthalten mit zukünftigen Kunden
  • In sozialen Medien regelmäßig aktiv sein
  • Die privaten Termine berücksichtigen
  • Kümmern Sie sich um Ihre Weiterbildung, falls gewünscht

Genau genommen stehen die Ergebnisziele für das langfristige Ziel (Vision), die Prozessziele wiederum eigenen sich wunderbar für kurzfristige Ziele, da sie einige Deadlines beinhalten.

4. Was sind quantitative und qualitative Ziele?

Quantitative Ziele sind messbare und festgelegte Ziele. Allgemeine Aussagen wie beispielsweise, „Ich möchte den Umsatz in den nächsten Monaten steigern“, helfen Ihnen nicht, Ihre konkreten Ziele zu verwirklichen. Besser ist, wenn Sie so konkret wie möglich werden: Arbeitszeit pro Woche: maximal 30 Stunden Verdienst in den nächsten 3 Monaten 12.000 € Innerhalb eines Monats 4 neue Kunden gewinnen

Die nichtmessbaren Zahlen sind aber in der Regel genauso wichtig für Sie und sie zählen zu den qualitativen Zielen:

  • Sie sorgen dafür, weniger Stress zu haben
  • Arbeit und Freizeit sollen im Einklang stehen
  • Die Arbeit soll Spaß machen
  • Sie treiben Ihre Weiterbildung voran

5. Wunschziele und realistische Ziele

Vorsicht vor zu hohen Ambitionen. Natürlich kann es nicht schaden, wenn Sie sich hohe Ziele setzen. Denken Sie zum Beispiel daran, Ihr Jahreseinkommen im nächsten Jahr zu verdoppeln? Und wenn möglich im Folgejahr dann zu verdreifachen? Hier kann es passieren, dass dieses Ziel zu einer unmöglichen Aufgabe wird und Sie so eingeschüchtert sind, dass Sie am Ende einfach aufgeben.

Dennoch sind Traumziele unabdingbar, um Sie sowohl zu motivieren, als auch anzuspornen. Allerdings sollte der Weg dorthin immer mit realistischen Zielen ausgekleidet sein, die Sie Stück für Stück ein bisschen näher an Ihre Vision bringen.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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