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Verdienen Sie mit Ihren Preisen genug?

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Urheber: maxsim | Fotolia

Von Iris Schuler,

Viele kleinere Unternehmer und Selbstständige kämpfen mit Liquiditätsproblemen. Das liegt häufig daran, dass die Preise nicht kostendeckend kalkuliert sind. Die Kalkulation des richtigen Preises ist aber auch gar nicht so einfach.

Verlangen Sie zu viel, kaufen Ihre Kunden lieber bei der Konkurrenz, kostet Ihr Produkt zu wenig, rechnet sich das auf lange Sicht betriebswirtschaftlich nicht.

Es ist also eine Gradwanderung. Lesen Sie jetzt, wie Sie gute Preise kalkulieren:

1. Ermitteln Sie die betrieblichen Kosten

Zu den betrieblichen Kosten zählen beispielsweise Miete, Personal, Fremdleistungen, Wareneinkauf, Material, Werbung, Telefon, Internet, Porto, Versicherungen, Steuerberatung, Fortbildungen usw.

Erstellen Sie eine Liste, in die Sie Ihre Zahlen eintragen. Bilden Sie anschließend die Summe der betrieblichen Kosten.

2. Dokumentieren Sie die kalkulatorischen Kosten

Kalkulatorische Kosten erscheinen in der EÜR oder der Bilanz nicht als Betriebsausgaben. Deswegen werden diese gerne vergessen. Kalkulatorische Kosten sind Ihr Unternehmerlohn, die fiktive Miete, falls Sie Betriebsräume in Ihrem Eigenheim nutzen, fiktive Zinsen (Eigenkapital, das in Ihrem Betrieb steckt, könnten Sie anlegen, wie viele Zinsen würden Sie bekommen?) und Ihr gewünschter Gewinn. Aus diesen Zahlen ergibt sich Ihr Umsatzziel. Das Umsatzziel müssen Sie erreichen, damit Sie von der Selbstständigkeit leben können und den gewünschten Gewinn erzielen.

3. Rechnen Sie den notwendigen Stundensatz aus

Welcher Teil des Umsatzes entsteht aus dem Warenverkauf, welcher aus Dienstleistungen? Schätzen Sie, welche Zeit die Dienstleistungen in Anspruch nehmen werden. Denken Sie daran, dass ein Jahr auch freie Tage hat, dass ein Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden hat, dass Sie auch einmal krank sein können. Eine Auslastung von 70% ist realistisch. Liegt Ihr Umsatzziel beispielsweise bei 40.000 Euro, muss Ihr Stundensatz mindestens 41 Euro betragen. Können Sie diesen Preis am Markt durchsetzen? Falls ja, ist alles prima. Falls nein, müssen Sie etwas verändern. Entweder senken Sie die Kosten oder verbessern Ihre Leistung, so dass 41 Euro als Stundensatz angemessen sind.

Natürlich können Sie auch Stückzahlen kalkulieren. In diesem Fall addieren Sie zum Einkaufspreis den branchenüblichen Aufschlag und erhalten den Verkaufspreis. Teilen Sie nun den Verkaufspreis durch das Umsatzziel – und Sie erhalten die Stückzahl, die Sie mindestens verkaufen müssen, um Ihr Umsatzziel zu erreichen. Ist das realistisch?

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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