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Führungsstile: Warum Sie besser führen, wenn Sie verbindlich führen

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Von dgx,

Gute Führung zeichnet sich dadurch aus, dass Ihre Mitarbeiter Ihnen vertrauen und wissen, woran sie mit Ihnen sind. Deshalb müssen Ihre Führungsrichtlinien klar, transparent und vor allem verbindlich sein. Das gilt gerade für die jungen Kreativen, denen Sie Orientierung geben.

Das bedeutet vor allem: Was heute gilt, muss auch morgen gelten. Ihre Mitarbeiter müssen sich grundsätzlich darauf verlassen können, dass nicht jetzt ein Verhalten akzeptiert oder sogar gelobt wird, wofür sie dann morgen gerügt werden. Konkret: Mitarbeiter wollen eine geradlinige und vor allem gerechte Führungskraft.
Tipp: Nehmen Sie sich in einer ruhigen Stunde Zeit und notieren Sie für sich selbst, welche grundlegenden Führungsregeln für Sie wichtig sind. Bringen Sie Struktur in Ihr Führungsverhalten. Welche Werte und Richtlinien wollen Sie in Ihrer Führung konsequent durchsetzen?
Zum Beispiel:

  1. Ehrlichkeit
  2. gegenseitige Unterstützung im Team
  3. Loyalität gegenüber Kollegen und der Führungskraft
  4. Information ist in erster Linie Bringschuld
  5. Konflikte werden offen angesprochen usw.

Werden Sie sich darüber klar, welche Konsequenzen diese Liste für Ihre Führungsarbeit hat:

  • Machen Sie Ihren Mitarbeitern die Teamregeln bekannt. Sie können sie als Leitbild vorgeben oder zusätzlich mit Ihren Mitarbeitern erarbeiten und dann formulieren. Wichtig ist, dass die Mitarbeiter über die Regeln informiert und diese schriftlich fixiert sind - damit sich keiner damit herausreden kann, er hätte davon nichts gewusst.
  • Alle Regeln gelten auch für Sie. Das heißt, Sie sind das Vorbild. Wenn Sie sich nicht 1 zu 1 an die Regeln halten, können Sie sie auch gleich in den Papierkorb werfen. Kein Mitarbeiter wird sich dann daran halten. Wer etwas von Mitarbeitern verlangt, muss es selbst vorpraktizieren.
  • Warnen Sie vor. Trotz der Regeln sind sich manche Mitarbeiter nicht darüber bewusst, dass sie im Begriff sind, Grenzen zu überschreiten. Geben Sie also klar zu erkennen, wann eine Regelverletzung droht, nach dem Motto: bis hierhin und nicht weiter.
  • Reagieren Sie konsequent, wenn Regeln tatsächlich gebrochen werden. Ermahnen Sie, führen Sie ein Kritikgespräch, mahnen Sie ab oder kündigen Sie in letzter Konsequenz. Wenn Sie die Verletzung einer Regel einmal nicht sanktionieren, müssen Sie plausibel erklären, warum gerade hier und jetzt keine Konsequenzen folgen.
  • Halten Sie die Disziplin ohne Ansehen der Person aufrecht. Es geht nicht, dass manche Mitarbeiter Regeln einhalten müssen, die andere, auch wenn sie besondere Leistungsträger sind, nicht beachten müssen. Das senkt die Moral und die Motivation. Werden Sie sich deshalb in zentralen Punkten auch mit Ihren Führungskollegen über eine gemeinsame Führungslinie einig.
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