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5 Tipps für konstruktive Kritikgespräche

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Kritikgespräche
Urheber: Nomad_Soul | Fotolia

Von Angelika Rodatus,

Wer führt, kommt nicht daran vorbei, auch einmal ein paar kritische Worte auszusprechen. denn nur durch gezieltes Feedback können sich Ihre Mitarbeiter weiterentwickeln. Ob Ihre Kritik den Mitarbeiter demotiviert der zu besseren Leistungen anspornt, ist davon abhängig, in welcher Form Sie Ihre Kritik anbringen.

Dass Ihre Kritik konstruktiv ausfallen sollte, ist für Sie keine Neuigkeit. trotzdem ist es hilfreich, wenn Sie sich die folgenden 5 Tipps noch einmal ins Bewusstsein rufen.

1. Kritisieren Sie immer in der Ich-Form.

„Mir ist gestern bei Ihrer Präsentation aufgefallen, dass das Hauptthema – die Weiterentwicklung von XY – etwas zu kurz gekommen ist ...“ Sie-Botschaften dagegen, wie z. B. „Sie haben die Punkte, auf die es ankommt, nicht angesprochen ...“, empfindet der Mitarbeiter als Angriff. Damit drängen Sie den Mitarbeiter sofort in eine Rechtfertigungsposition, und es kommt zu Diskussionen.

2. Sprechen Sie Ihre Kritik konkret aus.

Sagen Sie nicht: „Ihre Präsentation gestern war suboptimal.“ Damit kritisieren Sie die gesamte Präsentation. Sondern sprechen Sie ganz konkret an, was Ihnen an der Präsentation nicht so gut gefallen hat: „Mir hat die Herleitung der einzelnen Entwicklungsschritte gefehlt. Das wäre wichtig gewesen, weil ...“ Begründen Sie, warum Sie genau diesen Punkt oder jenes Verhalten nicht so gut gefunden haben.

3. Sagen Sie auch, was Ihnen gefällt.

„Insgesamt fand ich Ihre Präsentation gestern gut. Mir ist nur aufgefallen, dass ...“ So fällt es Ihrem Mitarbeiter leichter, Ihre Kritik anzunehmen.

4. Signalisieren Sie Verständnis.

Ich weiß, die Zeit war knapp bemessen. Trotzdem wäre es wichtig gewesen, diesen Punkt zulasten anderer Themen in den Vordergrund zu rücken ...“ Damit können Sie die Kritik etwas abmildern, wenn Sie möchten.

5. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt.

Führen Sie Ihre Kritikgespräche – wenn möglich – kurz vor oder nach der Mittagspause. Am Vormittag arbeitet der Mitarbeiter noch produktiv. Nach dem Gespräch hat er genügend Zeit, es „zu verdauen“. Anschließend kann er geeignete Maßnahmen ergreifen, um den Fehler zu korrigieren. Bis zum Abend ist dann die Wahrscheinlichkeit groß, dass er das Kritikgespräch verarbeitet hat.

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So parieren Sie Entschuldigungen, die Mitarbeiter gern aus dem Hut zaubern

  • Der Mitarbeiter schiebt private Probleme vor, z.B. Stress zu Hause. - Ihre: Reaktion: Gehen Sie auf den Mitarbeiter ein, und bieten Sie Lösungen an, wie z.B. Gleitzeit, Psychologe usw.
  • Der Mitarbeiter signalisiert Überforderung, z.B. zu viele Aufgaben. - Ihre Reaktion: Bieten Sie - je nach Problem - eine interne oder externe Schulungsmaßnahme, die Hilfe eines erfahrenen Kollegen oder die Änderung der Aufgabenverteilung an.
  • Der Mitarbeiter schiebt die Verantwortung weg, z.B.: die Technik ist Schuld, der Kollege usw. - Ihre Reaktion: Stellen Sie klar, dass der Mitarbeiter allein für die Ergebnisse seiner Arbeit verantwortlich ist. Wenn es Probleme gibt, die nicht in seiner Verantwortung liegen, muss er diese umgehend und frühzeitig ansprechen und nicht erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
  • Der Mitarbeiter zieht Vergleiche zu Kollegen. Andere arbeiten seiner Meinung nachviel schlechte als er. - Ihre Reaktion: Lassen Sie sind nicht darauf ein. Beinen Sie, dass es nicht um andere, sondern um seine spezifischen Leistungen geht und dass Sie mit anderen Gespräche führen, die deren Defizite oder Probleme betreffen.
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