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Sich gegenüber anderen Menschen durchzusetzen, ist oft gar nicht so leicht. Die Angst, die Harmonie zu zerstören und ein angespanntes Verhältnis...

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So führen Sie Konfliktgespräche mit Erfolg

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Konflikt
Urheber: animaflora | Fotolia

Von Peter Strohbach,

Als Sifa können Sie es nicht immer allen recht machen: Mal lehnen Mitarbeiter Ihre Ermahnungen ab, weil die einzuhaltende Maßnahme „die Arbeit aufhält“. Mal wollen Vorgesetzte von einem gefahrloseren, aber etwas teureren Arbeitsverfahren nichts wissen – solche Situationen kennen Sie zur Genüge. Was also tun?

Zwar können Sie nicht immer nachgeben, dürfen Konflikte aber auch nicht schwelen lassen. Mit diesen 5 Tipps gelingt es Ihnen, diese offen und sachlich anzusprechen und eine für alle akzeptable Lösung auf den Weg zu bringen.

Tipp 1: Gestehen Sie Ihrem Gegenüber eine eigene Sichtweise zu

Konflikte beruhen meist auf unterschiedlichen Interessen, Vorstellungen oder Meinungen, die – scheinbar oder tatsächlich – unvereinbar miteinander sind. Oft lässt sich dabei gar nicht objektiv entscheiden, welche richtig oder falsch sind. Machen Sie sich darum vor dem Gespräch klar, dass es nicht ums Rechthaben, sondern ums gemeinsame Weiterkommen geht – und schon ist der erste Schritt zu einer Lösung getan.

Tipp 2: Hören Sie aktiv zu

In einem Konfliktgespräch kommt es zunächst darauf an, die Position des Gegenübers in Ruhe anzuhören und zu verstehen versuchen. Das schafft Vertrauen und hilft bei der Lösungsfindung. Kern eines solchen „aktiven Zuhörens“ ist es, das Gehörte mit eigenen Worten zu wiederholen – sagen Sie z. B. : „Ich habe verstanden, dass ...“ So lassen sich manche Missverständnisse vermeiden. Hilfreich ist dabei immer auch der Blickkontakt. Wenn Sie Ihrem Gesprächspartner in die Augen schauen, ist das eine Bestätigung für ihn, dass Sie ihm aufmerksam zuhören.

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Tipp 3: Vermeiden Sie Killerphrasen

Gift für ein Konfliktgespräch sind sogenannte Killerphrasen wie etwa Verallgemeinerungen oder Schuldzuweisungen. Sätze wie: „Das machst Du immer so, das ist echt typisch für Dich!“ oder „Da irrst Du Dich mal wieder!“ helfen nicht weiter. Ebenso wenig tun das Totschlagargumente wie: „Das kann man nicht ändern, das haben wir schon immer so gemacht!“ Verzichten Sie besser auch auf Ironie und Sarkasmus – damit gießen Sie nur Öl ins Feuer.

Tipp 4: Senden Sie Ich-Botschaften

Stattdessen kommt es gerade in Konfliktgesprächen darauf an, die eigenen Interessen, Vorstellungen, Meinungen und Ge- fühle in der Ich-Form zu schildern, ohne dem Gegenüber dabei Vorwürfe zu machen oder versteckte Du-Botschaften zu senden. Aber Vorsicht! Ein Satz wie „Ich finde, dass Du unzuverlässig bist“ ist noch keine Ich-Botschaft, sondern ein verschleierter Angriff. Richtig wäre etwa: „Es stört mich, wenn Vereinbarungen nicht umgesetzt werden. Ich wünsche mir, dass wir hier gemeinsam Verbesserungen erreichen.“

Tipp 5: Reden Sie miteinander statt übereinander

Ein häufiger Fehler ist es, bei Meinungsverschiedenheiten hinter dem Rücken negativ über Dritte zu sprechen. Darunter leidet nicht nur die betroffene Person, sondern auch das vertrauensvolle Miteinander in der gesamten Gruppe. Beteiligen Sie sich daher niemals an Klatsch und Tratsch oder herabsetzenden Gerüchten über andere.

Wenn Sie feststellen, dass ein Konflikt im Raum steht, setzen Sie sich am besten dafür ein, dass die Kontrahenten darüber miteinander statt übereinander sprechen. Auch beim Anregen eines solchen Konfliktgesprächs können aktives Zuhören und Ich-Botschaften hilfreich sein.

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