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Wenn der Kollege stinkt

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Was tun, wenn der Kollege stinkt? Wie sag ich es am besten?

Laut einer Umfrage des Magazins "Junge Karriere" leidet immerhin jeder dritte Arbeitnehmer in Deutschland unter einem Kollegen, der ihm im wahrsten Sinne des Wortes stinkt.

Dicke Luft im Büro, das kommt nicht nur durch die ewigen Frostköttel, die jegliche Sauerstoffzufuhr mit dem Verweis auf ihre Grippe-Anfälligkeit boykottieren, sondern auch durch jene, die des öfteren morgens vergessen ihr Deo zu benutzen oder gar die Dusche. Aber wie wird man den Stinker wieder los? Wer sich damit begnügt, Witzchen zu reißen und den Kollegen mit flapsigen Bemerkungen auf seinen Körpergeruch hinzuweisen, bringt das Arbeitsklima in Gefahr. Denn ist derjenige erstmal gekränkt und verletzt, ist auch die Stimmung verdorben, wird ein friedliches Zusammenarbeiten schwierig.

Führen Sie das Gespräch unter 4 Augen

Setzten Sie auf auf Diplomatie und gehen Sie die Sache vorsichtig an. Nehmen sie den Kollegen beiseite und leiten Sie ein Vier-Augen-Gespräch mit dem Satz ein, dass Sie über etwas sprechen möchten, das Ihnen selber unangenehm ist. Sie können sicher sein - die meisten Menschen, deren Äußeres von dem der Mehrheit abweicht ist, sind sich dessen durchaus bewusst, vermutlich wird der Angesprochene nicht einmal besonders überrascht reagieren.

Signalisieren Sie Bereitschaft, mit dem Kollegen zusammen eine Lösung zu finden und lassen Sie nicht durchblicken, dass Sie ihm in Wahrheit natürlich einen Vorwurf machen, nämlich den, die Geruchsnerven aller zu strapazieren. Empfehlen Sie dem Kollegen ein Deo oder erfinden Sie einen Bekannten, der angeblich an überhöhter Schweißproduktion litt und sich an einen Arzt wandte - wenn Sie durchblicken lassen, dass Sie bei dem bestehenden Problem an einer ernst zu nehmenden Lösung interessiert sind und keinesfalls darüber spotten, können Sie etwas bei Ihrem Gegenüber erreichen. Seien Sie vorsichtig und diplomatisch, aber wachsam.

Garantieren Sie Verschwiegenheit

Vorsicht und Verschwiegenheit sind bei allen heiklen Themen wichtig, sei es Geruchs- oder Lärmbelästigung oder Nasebohren hinterm Bildschirm. Bemerken Sie jedoch weitreichendere Konflikte wie zum Beispiel Alkoholkonsum bei der Arbeit, so sollte es mit der Zurückhaltung vorbei sein. In diesem Fall müssen Sie sich an Ihren Chef wenden und auf das Problem aufmerksam machen.

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