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Wie Sie Kritik richtig und gekonnt verpacken, damit sie auch wirklich angenommen wird

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Urheber: Jeanette Dietl | Fotolia

Von Günter Stein,

Vom amerikanischen Automobilmanager Charles Beacham stammt der Satz „ Wenn Sie jemanden loben wollen, dann tun Sie es schriftlich. Wenn Sie jemanden zusammenscheißen wollen, tun Sie es am Telefon.“

So leicht ist es leider nicht immer. Vor allem, wenn es darum geht, sachlich Kritik zu üben. Denn hierbei kommt es vor allem auf die folgenden 5 Punkte an.

1. Kritik muss sachlich sein

So wird sie in der Regel akzeptiert. Trennen Sie Person und Sachverhalt; kritisieren Sie den Vorfall, nicht den Menschen. Benennen Sie präzise und ohne Übertreibungen, was falsch läuft. Beschreiben Sie die eigene Wahrnehmung und vermeiden Sie moralische Bewertungen und Interpretationen. Nutzen Sie „Ich-Botschaften“.

2. Kritik muss schonend vermittelt werden

Kritisieren Sie unter 4 Augen. Stellen Sie das Positive dar. Ermutigen Sie Ihr Gegenüber zu einer Stellungnahme. Geben Sie zuerst positives Feedback, dann negatives. Bieten Sie Ihre Hilfe an, aber zwingen Sie diese nicht auf.

3. Kritik muss konstruktiv sein

Kritik ist wesentlich effektiver, wenn Ihr Gesprächspartner den Grund für die Kritik selbst erkennt. Analysieren Sie gemeinsam die Kritikursache. Überlegen Sie gemeinsam, wie weitere Fehler zu vermeiden sind, und überlassen Sie dabei dem Gesprächspartner die Führung. Machen Sie selbst konkrete und realisierbare Vorschläge, um das Gespräch in eine konstruktive Richtung zu lenken.

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4. Kritik muss begründet sein

Nennen Sie klar die Gründe, warum Sie dieses Verhalten nicht dulden. Legen Sie Ihrem Mitarbeiter dar, welche Regeln bei Ihnen gelten.

5. Kritik muss positiv sein

Ermutigende Kritik verstärkt die Leistungsbereitschaft. Schenken Sie Vertrauen und beenden Sie die Kritik freundlich. Gehen Sie immer davon aus, dass Ihr Gegenüber die Fehler selbst beseitigen wird. Geben Sie Hinweise auf Konsequenzen (positive wie negative), aber vermeiden Sie Drohungen. Der Mitarbeiter soll sein Verhalten aus Überzeugung ändern, nicht wegen Drucks.

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