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Der unsichtbare Online-Helfer

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Liebe Leserin, lieber Leser,

warum selbermachen, wenn es Helfer gibt, die die Aufgabe kostengünstig für mich übernehmen? Der Trend des Outsourcing von Angaben an externe Anbieter zeigt sich schon seit Längerem am Markt. Egal ob es der Haussitter, das Arrangieren von privaten Veranstaltungen oder das Aufhübschen der eigenen Wohnung für den ersten Besuch der Schwiegereltern oder den Makler ist - viele zeitraubende und lästige Aufgaben kann man abgeben und das auch, wenn der Geldbeutel überschaubar ist.

 

Doch die Entwicklung hat eine neue Richtung eingeschlagen, die heißt Virtuelle Assistenten - VPA. Das sind Online-Portale, die Ihren Kunden lästige Aufgaben im Alltag oder zeitaufwendige Tätigkeiten im Beruf und Privatleben abnehmen.

Was steckt dahinter? Wir stellen Ihnen zwei erfolgreicher VPAs hier vor.

Keine Lust auf lästige Alltagsdinge?

Ein Berliner Start-up hat genau diesen Bedarf zur Geschäftsidee gemacht. Zwei Mannheimer Betriebswirte haben sich mit dem VPA auf ihrem Online-Portal www.strandschicht.de selbstständig gemacht und damit 2008 den ersten Service dieser Art in Deutschland ins Leben gerufen. Diese Seite ist bisher das erfolgreichste deutsche Konzept im Bereich der Virtuellen Assistenten. So erfolgreich, dass es teilweise schon Wartezeiten gibt, da es so viele Anfragen gibt und die Kapazitäten erst nach und nach aufgebaut werden können. Wie genau funktioniert so etwas?

Per Mail, Fax oder Telefon löst ein Kunde eine Anfrage bzw. einen Auftrag aus, welche Aufgaben er gern auslagern möchte. Die Anfrage wird dann geprüft und mit einem entsprechenden Angebot verbunden. Die Preisstaffelungen reichen von einem flexiblen Stundensatz von 10 Euro bishin zu verschiedenen Paketen bis zu 160 Stunden. Da kostet dann eine Stunde nur noch 6 Euro. Durch flexible Monatspaket kann der Kunde immer wieder seinen Bedraf anpassen und 14 Tage vor Monatsende sein Paket wechseln. Ist der Auftrag vom Kunden bestätigt, dann kann es losgehen. Der Kunde erhält automatisch Feedback, wenn eine Aufgabe erledigt ist und wie die Ergebnisse sind. Zudem kann er jederzeit zwischendurch den Status abfragen. Aufgaben, die VPAs übernehmen, sind vor allem: Termine Kundengespräche Online-Einkäufe Reisebuchungen (zum Beispiel Flüge oder Hotels) Datenverarbeitung und -aufbereitung Erinnerungsanrufe Erstellung von Präsentationen Recherchen E-Mail-Bearbeitung und Telefondienst Social Media und Kommunikation

Ähnlich funktioniert auch der englische Anbieter, der Menschen bei Ihren täglichen Aufgaben unterstützt: www.getfriday.com. Seit 2009 bieten die Engländer ihren Service auch in Deutschland an. Die Aufgabenschwerpunkte sind ähnlich wie bei strandschicht.de, aber werden durch Aufgaben wie Inhaltserstellung, Transkription, Veranstaltungsplanung und Buchhaltungsarbeiten noch ergänzt.

In den USA schon längst verbreitet, kämpft sich der VPA zunehmend am deutschen Markt vor und findet viele dankbare Kunden. Ob es der persönliche Sekretär ist oder jemand, der immer Ihre Urlaube organisiert, das Konzept ist wirklich ein gewinnbringendes und erfolgversprechendes Geschäftsmodell, wenn Sie folgende Punkte unbedingt beachten:

Gestalten Sie Ihr Leistungsangebot und Ihre Preismodelle so einfach und transparent wie möglich. Stehen Sie mit großzügigen Servicezeiten und schnellem Feedback auf Anfragen Ihren Kunden zur Verfügung. Halten Sie die Kostenstruktur Ihres Unternehmens schlank, d.h. es muss kein Büro in Top-Innenstadtlage sein, sondern es geht auch mit einer Bürogemeinschaft in einem günstigeren Stadtviertel. Prüfen Sie, ob Ihr Angebot sich auf Leistungen beschränken soll, die komplett ohne Ihre Anwesenheit machbar sind oder ob es auch Aufgaben sein können, wo Sie den Kunden auch mal vor Ort treffen müssen.

Wenn Sie mehr zum Thema wissen wollen, dann schauen Sie auf www.virtuellerassistent.org. Diese Seite gibt umfassende Informationen zum Geschäftsmodell, empfiehlt Anbieter auf diesem Markt und gibt Tipps, wie man richtig outsourct und wann es sich nicht lohnt, Aufgaben abzugeben.

In Zukunft sind Virtuelle Assistenten geplant, die ganz ohne den Menschen auskommen könnten. Intelligente Computersysteme sollen dann den Terminkalender der Kunden mit den Aufgaben verknüpfen und so Prozesse automatisieren. Aber die Entwicklung ist noch lange nicht soweit, dass man dort ein erfolgreiches Geschäftsmodell präsentieren kann.

Viel Erfolg wünscht Ihnen Ihre

Michaela Ehrt

Redakteurin Unternehmensbereich KomMa-net.de

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