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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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Die 7 typischen Fallen bei der Existenzgründung (Teil 7): Sich abzocken lassen

 

Von Bettina Steffen,

Bei der Suche nach einer lukrativen Idee für Ihre Existenzgründung werden Ihnen viele Angebote unterkommen, die Sie „über Nacht zum Millionär“ machen. Ohne Risiko, ohne Arbeit, ganz leicht. Wer`s glaubt, wird selig.

Bei der Suche nach einer lukrativen Idee für Ihre Existenzgründung werden Ihnen viele Angebote unterkommen, die Sie „über Nacht zum Millionär“ machen. Ohne Risiko, ohne Arbeit, ganz leicht. Wer`s glaubt, wird selig.

Hier die schlechte Nachricht: Solche Ideen zur Existenzgründung gibt es nicht. Der einzige, der an solchen Offerten verdient, ist der Abzocker, der Sie ködert. Und gerade Existenzgründer sind ein bevorzugtes Ziel für alle Arten von unseriösen Angeboten.


Denn Existenzgründer und Jungunternehmer sind immer auf der Suche nach lukrativen Chancen, leiden in der Regel unter Geldmangel und verfügen noch nicht über sonderlich viel Erfahrung in vielen Bereichen.
Die gute Nachricht für Existenzgründer: Viele Abzockmethoden sind relativ leicht zu entlarven. Denn es gibt eine Reihe von typischen Merkmalen, (siehe Existenzgründer-Checkliste unten) die in Sachen Existenzgründer-Abzocke immer wieder auffallen.

Der wichtigste Tipp für Existenzgründer in diesem Zusammenhang:

Schalten Sie die Gier aus! Die Aussicht auf ein paar leicht verdiente Euro oder gar auf Millionengeschäfte vernebelt schnell den Sinn für die Realität.
Übrigens: Es müssen nicht immer gleich betrügerische Absichten hinter
Angeboten stecken. Aber immer wieder wird versucht, die Unerfahrenheit von Existenzgründern auszunutzen, um ihnen zu teure oder überzogene Verträge
aufzuschwatzen.
Zum Beispiel, wenn es um die Anschaffung von Telekommunikationsanlagen,
um Anzeigen in fragwürdigen Adressverzeichnissen oder um Wartungs- und
Serviceverträge geht.
Um als Existenzgründer möglichst schnell und mit einem bewährten System den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen, bietet sich eine Franchise - Partnerschaft an. Doch auch hier sollten Sie als Existenzgründer Vorsicht walten lassen! Auch im
Bereich Franchise tummelt sich so mancher Schurke, der nur an seinem eigenen Profit interessiert ist.

Checkliste: Fallen Sie als Existenzgründer nicht darauf herein!

Wir stellen Ihnen elf wichtige Punkte vor, anhand derer Sie ein Angebot darauf prüfen können, ob es seriös ist. Treffen mehrere Punkte zu – Finger weg!
1. Weder Firmennamen noch Firmenzweck sind aus der Annonce ersichtlich.
2. Die Annoncen klingen besonders verlockend („wenig Arbeit“, „leichte Arbeit“).
3. Die Verdienstmöglichkeiten sind übertrieben hoch angesetzt.
4. Die Tätigkeit wird so unklar beschrieben, dass Sie nicht verstehen, worum es geht.
5. Es wird Vorauskasse gefordert.
6. Es ist nur eine Telefonnummer oder eine Postfachadresse für den Kontakt angegeben.
7. Es ist nur eine 0190-/0900-Nummer angegeben.
8. Unter der angegebenen Telefonnummer wird auf eine 0190-/0900-Nummer verwiesen.
9. Sie sollen Erklärungen unterschreiben, nichts über die Geschäftsbeziehung auszuplaudern.
10. Sie sollen als Voraussetzung auf Ihre Kosten an einem Lehrgang teilnehmen.
11. Sie werden für einen „Heimverdienst“ mit Ihrem PC geworben. Problem: Das dafür benötigte Computerprogramm kostet einige tausend Euro und muss von Ihnen bezahlt werden.
<link unternehmen themen geschaeftsideen _top>Lesen Sie auch die anderen Teile der Serie "Die 7 typischen Fallen bei der Existenzgründung" im Themenkanal "Geschäftsidee".

 

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