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eCommerce Software - So finden Sie die passende Lösung (Teil 3)

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Liebe Leserin, lieber Leser,

In den beiden vorangegangen Teilen unseres Einstiegs in den eCommerce haben wir die grundsätzlichen Möglichkeiten und Ansätze skizziert und deren Vor- und Nachteile vorgestellt.

 

Im vorliegenden Beitrag möchten wir explizit auf das Thema Open-Source-Shopsysteme eingehen - da dieser Ansatz sehr viele Vorteile mit sich bringt und sowohl für Neueinsteiger als auch für erfahrende eCommerce-Betreiber mehr und mehr zum bevorzugten Ansatz wird.

Nicht umsonst haben in den letzten 12 Monaten einige sehr bekannte Marken bzw. Online-Händler auf Open-Source Technologien umgestellt.

Inzwischen gibt es unzählige Open-Source eCommerce-Lösungen. Nachfolgend möchten wir drei der gängigsten Systeme kurz vorstellen.

Magento

Die amerikanische Open-Source Shopsoftware Magento wurde Ende März 2008 offiziell vorgestellt und gehört mit inzwischen über 1,5 Mio. Downloads zu der am schnellsten wachsenden eCommerce-Lösung weltweit.

Magento gehört zweifelsohne zum modernsten was im Bereich Shop-Software derzeit verfügbar ist. Die Software ist „vollgestopft“ mit interessanten Features und baut auf dem ZEND-Framework auf. Damit ist eine saubere Programmarchitektur sowie problemlose Erweiterbarkeit bei gleichzeitiger Updatefähigkeit gegeben.

Ein Auszug aus der Featureliste:

  • Google-Analytics Integration
  • RSS-Feeds für neue Bestellungen sowie für knappe Lagerbestände
  • umfangreiche und anpassbare Reports
  • Layered-Navigation
  • Produktvergleich
  • Produkt Reviews
  • Schnittstellen zu zahlreichen Payment-Anbietern
  • Single Page Checkout
  • umfangreiche und anpassbare Import- und Exportfunktionen
  • saubere URLs und individuelle Metatags, sowie XML-Sitemap uvm.

Hinter Magento steht inzwischen eine riesige Entwicklergemeinde, die für eine laufende Weiterentwicklung des Systems sowie eine Vielzahl an Zusatzmodulen sorgt, mit denen selbst exotische Anforderungen abgebildet werden können.

Im „Magento Connect“ genannten Marktplatz für Magento-Module stehen inzwischen weit über 2.000 Erweiterungen - teils kostenlos, teils kostenpflichtig - bereit.

Zwei Dinge sollte man bei Magento jedoch beachten und für sich abwägen. Zum einen ist es so, dass der Framework-Ansatz höchstmögliche Flexibilität und Skalierbarkeit ermöglicht. Die „erkauft“ man sich jedoch mit einem erhöhten Hardwarebedarf.

Wer also nur einen kleinen Hobby-Shop plant oder erstmal ins eBusiness reinschnuppern möchte, der ist bei Magento höchstwahrscheinlich falsch aufgehoben. Die Software erfordert idealerweise einen eigenen Server und auch die Anpassungen erfordert etwas mehr Aufwand als dies z.B. bei OsCommerce der Fall ist.

Zudem ist es bei Magento so, dass Tiefgreifendere PHP-Kenntnisse sowie optimalerweise auch Erfahrung im Umgang mit Entwicklungs-Frameworks in jedem Fall vorausgesetzt werden bzw. die umsetzende Agentur unbedingt über entsprechende Erfahrung mit Magento-Projekten verfügen sollte.

Für kleine Shop-Projekte bzw. zum „reinschnuppern“ in eBusiness eignet sich Magento aufgrund der erhöhten Komplexität und der damit verbundenen Aufwände nur bedingt.

xt:Commerce

Bei xt:Commerce handelt es sich um eine Weiterentwicklung des altbekannten OsCommerce, bei dem man jedoch deutlich mehr Layoutmöglichkeiten hat, da Layout und Funktionalitäten getrennt wurden.

Hier muss beachten werden, dass die Software als Open-Source-Tool kostenlos heruntergeladen und verwendet werden kann, was auf der Webseite so möglicherweise nicht rüberkommt.

Der Funktionsumfang von xt:Commerce lässt kaum Wünsche offen und kann durchaus mit teuren eCommerce-Lösungen mithalten:

  • Unterschiedliche Kundengruppen
  • umfangreiches und anpassbares Versand- und Zahlungsmodul
  • integriertes Content Management System für statische Seiten
  • Bannermanager, Staffelpreise und Sonderangebote
  • Verkauf von digitalen Downloadprodukten
  • Rechtesystem für Produkte und Kategorien
  • Import-/Export-Funktionalitäten

Darüber hinaus besticht xt:Commerce durch eine Vielzahl an verfügbaren Schnittstellen zu Online-Shopping-Portalen und Preissuchmaschinen (z.B. Google Base, Milando, Geizhals, billiger.de).

Unterschiedliche Zahlungsmodule gewährleisten einen reibungslosen und problemlosen Einsatz bzw. die notwendigen Zahlungsabwicklungen (z.B. Paypal, iPayment, Worldpay, Click & Buy).

Grundsätzlich kann der Shop vollständig individuell angepasst werden. Hier muss jedoch erwähnt werden, dass dies aufgrund der Programmstruktur von xt:Commerce negative Auswirkungen auf die Updatefähigkeit des Tools haben kann.

Zusammen mit OsCommerce gehört xt:Commerce zumindest im deutschsprachigen Raum zu der am häufigsten eingesetzten Open-Source-Shopsoftware. Folglich gibt es zahlreiche Dienstleister die xt:Commerce Support anbieten. Inzwischen ist xt:Commerce jedoch merklich in die Jahre gekommen.

Prestashop

Mit Prestashop steht ein weiterer, ebenfalls noch recht neuer Open-Source-Shop aus Frankreich am Start. Die Software macht auf den ersten Blick einen recht aufgeräumten und frischen Eindruck, so dass gerade Einsteiger und Neulinge sich relativ schnell zu Recht finden werden.

Bislang ist die Software jedoch nur in Englisch, Französisch und Spanisch erhältlich, wobei die Sprache jedoch über Language-Packs individuell angepasst werden kann. Ein Einsatz in Deutschland ist mit wenigen Anpassungen auch möglich.

Der Shop lässt sich ohne größere Aufwände praktisch vollständig anpassen, so dass auch der Einsatz im „etwas“ komplexeren deutschen Rechtsraum möglich sein sollte. Über Module soll eine problemlose Erweiterbarkeit ermöglicht werden.

Neben den altbekannten Standardfunktionen einer modernen Shopsoftware hier noch ein paar Features:

  • Meldungen per SMS/Text-Messages
  • Bar Codes
  • kontextsensitive Hilfe
  • suchmaschinenfreundliche URLs
  • zoombare Produktbilder
  • saubere URLs und individuelle Metatags
  • RSS-Feed, uvm.

Tendenziell eignet sich Prestashop eher für kleinere bis mittlere Shops. Hier besticht die Software aber durch interessante Features, gute Anpassbarkeit und eine einfache Bedienung. Auch eine Anbindung an Payment-Anbieter ist vorhanden, wobei Paypal vorkonfiguriert ist

Dies war der letzte Teil meiner 3-teiligen Serie, welche Ihnen die Unterstützung bietet, die Sie bei der Auswahl des richtigen Shop-Systems benötigen!

Freundliche Grüße

Ihr


Joseph Willkommer

PS: Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie doch einfach eine Mail an willkommer@komma-net.de!

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