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Geld verdienen und Spaß dabei haben: Machen Sie Ihr Hobby im Herbst 2010 zum Beruf

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Liebe Leserin, lieber Leser,

vor einigen Tagen las ich in unserem lokalen Anzeigenblatt einen Beitrag über ein Ehepaar, das jüngst im Nachbarort einen Fachhandel für Haustierfutter und -zubehör eröffnet hat. Die Kollegen befragten die Eheleute zu ihrer Motivation, warum sie sich gerade für diese Geschäftsidee entschieden haben. Ihre Antwort: "Hunde sind unser großes Hobby. Und das haben wir nun zum Beruf gemacht."

 

Eine gute Voraussetzung für den Erfolg - denn um langfristig erfolgreich zu sein, sollte man mit dem, was man tut, auch wirklich glücklich sein. Oder können Sie sich vorstellen, dass ein überzeugter Vegetarier voll Zufriedenheit ein Steakhaus betreibt? Also: Wichtig ist bei einer Gründung, dass Sie von Ihrer Idee überzeugt sind und dahinter stehen können.

Leidenschaft und Business

Klar, dass über all dem Enthusiasmus knallharte wirtschaftliche Erwägungen nicht vergessen werden dürfen. Beispielsweise die Wahl des richtigen Standorts. Oder eine ausgeklügelte Kalkulation. Denn: Glücksgefühle können sich rapide verflüchtigen, wenn kein Geld in die Kasse kommt. Stimmt beides, also die Freude an Ihrer Geschäftsidee und die betriebswirtschaftliche Seite Ihrer Gründung, haben Sie beste Erfolgschancen. So wie ein Gründer aus Berlin, der aus seiner Leidenschaft für Tee ein Geschäftskonzept entwickelt hat. Die Idee dahinter: Ein Tea-to-go-Laden, analog zu den vielen Coffee-to-go-Angeboten. Hier einige der wichtigsten Erfolgsfaktoren dieses interessanten Konzepts:

Erfolgsfaktor 1: Begeisterung - und ein gutes Gefühl für Trends

Als leidenschaftlicher Teetrinker seit frühester Jugend fragte sich Gründer Jobst Eversmann, warum es hierzulande kein Pendant zu den Coffee-to-go-Läden gab, die überall aus dem Boden schießen.

2009 eröffnete der studierte Diplom-Kaufmann und langjährige Sat1-Marketing-Direktor seinen originell eingerichteten Laden Chaja nahe der Synagoge in Berlin-Mitte.

Erfolgsfaktor 2: Gründliche Vorbereitung & Marktrecherche

Bevor Eversmann den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, recherchierte er zunächst gründlich den nationalen und internationalen Teemarkt und schaute sich aufmerksam in Coffeeshops um. Er maß mit der Stoppuhr in Läden der großen Ketten die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des Kunden von der Bestellung bis zum Empfang des Getränks und fragte sich, wie das mit Tee funktionieren könnte, der ja einige Minuten zum Ziehen braucht.

Gut ein Jahr benötigte der Gründer, ehe er sein erklärtes Ziel, "den Tee aus der staubigen Teestuben-Ecke herauszuholen", realisieren konnte. Er wälzte die einschlägige Tee-Literatur, recherchierte Marktinformationen im Internet und befragte im Sommer vorigen Jahres in Frankfurt am Main rund 100 Testpersonen.

Erfolgsfaktor 3: Standort & Ausstattung

Nachdem er in einer leer stehenden Bar das geeignete Domizil für Chaja gefunden hatte, investierte der Gründer aus Eigenmitteln einen Euro-Betrag "im unteren fünfstelligen Bereich" in Umbau, Miete und die Erstanschaffungen.

Bei der Gestaltung seines 150 qm großen, mit 45 Sitzplätzen und zwei Ebenen ausgestatteten Bistros legte der Inhaber Wert auf Lifestyle und Wiedererkennbarkeit seiner Marke.

Erfolgsfaktor 4: Qualität & ein ausgeklügeltes Sortiment

Zur Ladeneröffnung hatte er überdies einen Tee-Tester engagiert, der "den optimalen Geschmack unserer Tees ermittelte und die jeweiligen Teemengen zur entsprechenden Wassermenge festlegte. Denn Geschmacksqualität ist unser oberstes Ziel.", so Eversmann.

Zwischen 25 Sorten Tee, auch aus biologischem Anbau, kann der Kunde bei Chaja wählen. Das Angebot reicht vom schwarzen, grünen, Kräuter- und Früchte-Tee bis hin zu Teespezialitäten wie Oolong oder weißem Tee.

Erfolgsfaktor 5: Zielgruppengerechtes Angebot
Der Chaja-Kunde hat die Wahl, ob er sein Aufgussgetränk im Pappbecher auf die Straße mitnehmen oder lieber im Porzellanbecher im Laden genießen will. Eversmann hat es mit seinem "To go"-Konzept auch auf "eilige Passanten mit dem Handy am Ohr" abgesehen und will dem Tee das "elitäre Image" nehmen.

2,70 € kostet der Tee im Standard-, 2,90 € der im großen Becher mit 300 bzw. 400 ml. Für den kleinen Hunger bietet sich ein ansprechendes Buffet, zu dem etwa frische Brote aus Sauerteig mit acht delikaten Aufstrichen (ab 1,50 €)
oder auch englische Scones-Mürbeteigbrötchen mit Käsecreme oder Erdbeermarmelade (3,50 €) gehören.

Tee-to-go beliebt bei jungen Kunden
Neben Anwohnern aus dem Kiez kämen inzwischen auch immer mehr Touristen von der quirligen Oranienburger Straße in den Laden, berichtet der Inhaber, der daher demnächst auch Stadtführer als Werber für seinen Laden gewinnen
will. Ihn freut besonders, dass viele junge Leute das Tea-to-go- Konzept annehmen.


Erfolgsfaktor 6: Die Idee multiplizieren, Marke aufbauen

Eversmann denkt bereits über ein Franchise-Konzept nach. Die Alternative zum Coffee shop soll in Berlin und in weiteren deutschen Städten multipliziert werden.

Fazit: In den USA und in Großbritannien sind moderne Tea Bars bereits ein Trend. Der Gründer zeigt: Mit gründlicher Vorbereitung und einem auf die Zielgruppe zugeschnittenen Sortiment können Pioniere in Deutschland mit neuen Ideen Fuß am Markt fassen.

Lassen Sie sich von dieser interessanten Geschäftsidee inspirieren!

Eine gute und erfolgreiche Woche wünscht Ihnen

Ihre

Bettina Steffen
Redakteurin 'Mein Geschäftserfolg'

Gründer-Wissen

Sie haben eine Geschäftsidee? Sie suchen ein zweites Standbein? Sie wollen frischen Wind in Ihr Leben bringen? Aber Sie wissen nicht, wie Sie „es“ anfangen sollen? Was Sie als erstes tun müssen, damit Ihre Idee auch ein Erfolg wird? Lesen Sie „Gründer-Wissen“!

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