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Online-Marketing: Wie Sie die Zielgruppe Senioren jetzt begeistern

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Von Bettina Steffen,

Die Zahl der Senioren im Internet steigt stetig an, sie gelten als eine überaus interessante Zielgruppe. Doch wer Senioren mit Web-Angeboten begeistern will, muss die Spielregeln kennen und diese beachten. Ein Praktiker gibt Ihnen wertvolle Praxistipps, wie Sie Senioren mit Ihren Online-Angeboten begeistern.

Feierabend.de ist eine der großen Erfolgsgeschichten im Internet. Als Gründer Alexander Wild vor gut zehn Jahren mit seiner Community für "Menschen in den besten Jahren" eröffnete, glaubten  nur wenige an seinen Erfolg. Doch Wild hatte genau das richtige Gespür für den Trend und setze ganz auf die Zielgruppe 50plus. Die letzten zehn Jahre sind Beweis dafür, dass das Angebot für die Zielgruppe 50 plus genau richtig ist. Feierabend.de verzeichnet heute über 140.000 Mitglieder. Es gibt mittlerweile 100 Regionalgruppen.


Die Werbeeinnahmen haben sich in den letzten 5 Jahren um rund 400 Prozent erhöht. In vielen Städten gilt das Portal als eine der größten Seniorenorganisationen. Anfangs behielt Wild sein ursprüngliches Angebot bei, Kunden ihre Web-Seite aufzubereiten. Vor acht Jahren entschied er sich jedoch dafür, sich komplett auf Feierabend.de zu konzentrieren. Eine gute Entscheidung. Mittlerweile hat Feierabend.de zwölf Mitarbeiter, die sich um das Wachstum des Portals kümmern und Veranstaltungen für die Mitglieder organisieren. 2008r feierte Feierabend.de sein zehnjähriges Bestehen.

Erfolgsrezept: Was zeichnet Feierabend.de aus?
Die Senioren sind keine einfache Zielgruppe. Jugendliche 'ticken' oft ziemlich gleich, und es ist leichter, sie alle an einer bestimmten Stelle abzuholen. Senioren bilden zwar eine Zielgruppe, sind aber dennoch sehr unterschiedlich. Sie besitzen alle sehr große und unterschiedliche Lebenserfahrung. Dennoch schafft es Alexander Wild, viele von ihnen für seine Community zu begeistern  und das seit über zehn Jahren.

Lesen Sie hier Alexander Wilds Tipps für seniorengerechtes Marketing:

 

Akzeptieren Sie: Senioren mögen keineWerbung (sagen sie)
Für junge Menschen ist Werbung Kult – Älteren erscheint sie oft nutzlos und teuer. Vermeiden Sie in Ihren Publikationen, Ihrem Internet-Auftritt, Ihren Anzeigen die „Kauf-mich“-Attitüde roter Schrift, kreischender Schlagworte und idealisierter Menschen. Vertrauen schaffen Sie über Fakten und persönliche Ansprache. Setzen Sie auch auf die hohe Glaubwürdigkeit redaktioneller Berichterstattung. Und stellen Sie sich dabei auf die Rezeptionsgeschwindigkeit der Älteren ein. Dann werden Sie feststellen, dass ältere Menschen tatsächlich aufgeschlossener gegenüber Werbung im Internet sind als der durchschnittliche Surfer. Unsere Erfahrung zeigt, dass Werbetreibende beste Erfolge erzielen, wenn sie einen Bericht im redaktionellen Teil mit Anzeigen-, Pop-up- oder Bannerwerbung kombinieren. Die hohe Glaubwürdigkeit einer seriösen
Berichterstattung in Verbindung mit aufmerksamkeitsstarken Eye-Catchern weckt hier besonderes Interesse. Zusätzlich verstärkend wirken Gewinnspiele, Wettbewerbe oder Tests.
Wählen Sie die richtigen Sympathieträger
Deutschlands "Senioren“" fühlen sich zwar fit, attraktiv und geistig jung, aber sie wollen sich nicht mit 20- oder 30-Jährigen identifizieren. Nur jeder zehnte Senior fühlt sich von Werbung mit jungen Models angesprochen. An 80 Prozent der einkommensstarken Zielgruppe 50 plus geht eine auf Jugend setzende Werbung vorbei. "Alterslose" Menschen sprechen 50- wie 70-Jährige an. Graue Haare sind sympathisch – wenn das Gesicht frisch aussieht. Aber dekorieren Sie Mieder-Badeanzüge nicht um ein 20-jähriges "Mager-Model".
Setzen Sie auf das "Hier und Heute"
Die "jungen Alten" interessieren sich für Mode, Reisen, Gesundheit, Sport, Sex etc. Doch wenn die verbleibende Lebenszeit spürbar schwindet, konzentriert sich das Leben auf die Gegenwart. Bieten Sie Lösungen für aktuelle Probleme
Sehen Sie Ihre Zielgruppe als Meinungsbildner
Die Generation 50 plus ist lebens- und konsumerfahren. Zeigen Sie Respekt vor der Lebensleistung Ihrer Kunden und bestätigen Sie diese in ihrer Lebenserfahrung und ihrem Wissen. Ein positives Urteil hat bei Bekannten Gewicht. Ein schlechtes wirkt vernichtend. Zeigen Sie im eigenen Interesse Respekt vor dieser Meinungsführerschaft.
Sprechen Sie Klartext – und vermeiden Sie Anglizismen
Mit dem Werbetexter um die Ecke zu denken, fasziniert Twens und Thirtysomethings. Ältere Menschen erwarten, dass Sie sofort auf den Punkt kommen – ohne Fachjargon und Technikwahn. So, dass sie kein Fremdwörterbuch benötigen. Fassen Sie sich kurz und beschreiben Sie Ihr Thema klar und deutlich. Viele Menschen aus der jetzigen Seniorengeneration haben in der Schule wenig oder gar kein Englisch gelernt. Sie fühlen sich von englischen Fachausdrücken und Modewörtern, die sie nicht verstehen, gestört oder reagieren sogar gekränkt. Zudem klingen englische Einsprengsel in den Ohren vieler Älterer extrem flapsig und damit unangemessen. In zehn Jahren wird die Situation anders aussehen – heute gilt: Sprechen Sie Deutsch!
Gestalten Sie augen- und lesefreundlich
Grundsätzlich ist Infomaterial wichtig: Man kann es mit nach Hause nehmen und im eigenen Tempo studieren. Aber: Die Leistungsfähigkeit der Augen ändert sich im Alter, die Lesegewohnheiten dagegen nicht. Für alle Publikationen oder Beschilderungen gilt: Wählen Sie immer große Schrifttypen und starke Kontraste ohne blendende Farben. Verzichten Sie auf blinkende Gimmicks auf Ihren Internet-Seiten. Gestalten Sie Ihre Publikationen und Medien übersichtlich. Übrigens: seniorengerechtes Design ist lesefreundlich für alle Altersgruppen.
Nutzen Sie auch das Internet zur Kundenbindung
Das Internet bietet die Möglichkeit, preiswert und hochwertig mit Ihren Kunden zu kommunizieren. Gründen Sie einen Online-Kundenclub, betreiben Sie E-Mail-Marketing mit guten, für Ihre Kunden wirklich nützlichen Informationen. Bieten und fordern Sie Interaktion – Ihre Kunden werden es Ihnen danken.
Machen Sie sich ein genaues Bild von den Wünschen Ihrer Zielgruppe
Zeigen Sie im Umgang mit den "Lebenskennern" besondere Sorgfalt. Investieren Sie in Marktforschung. Suchen Sie die eindeutig relevanten Elemente für Ihre Zielgruppe. Und unterstützen sie diese.
Locken Sie Schnäppchenjäger
Als "erfahrene Lebenskenner", die auch schlechte Zeiten erlebt haben, erwarten Senioren viel für ihr Geld: Zeigen Sie ihnen, dass sie ein gutes Geschäft machen. Ermöglichen Sie Vergleiche. Geben Sie Ihnen ein Extra: Ein Gutschein etwa motiviert seinen Empfänger.
Bleiben Sie konstant in Ihren Botschaften
Zeigen Sie Kontinuität. Häufige kommunikative Wechsel verwirren ältere Menschen. Sie lieben Beständigkeit. Und sie wollen nicht jeden Trend mitmachen, sondern fragen eher nach dem Nutzen.
Bieten Sie Service
Wenn das Laufen und das Tragen schwerer fallen und wenn das Vertrauen in neue Technik fehlt, wird Service wichtiger. Bieten Sie einen Lieferoder Reparatur-Service für Ihre Produkte und eine Hotline, über die Ihr Unternehmen bei Fragen zu erreichen ist. Zum Service gehört auch das Angebot der Zahlung auf Rechnung.
Und vergessen Sie nie:
"Alt sind immer die, die zehn Jahre älter sind als man selbst." Sprechen Sie Ältere nie als "Senioren" an. Aber zeigen Sie Respekt vor ihrer Lebensleistung und bestätigen Sie sie in ihrer Lebenserfahrung und ihrem Wissen. Akzeptieren Sie ihren Anspruch, sich ein Leben im Wohlstand verdient zu haben.
Eine Umfrage von Feierabend.de ergab, dass nur ein Drittel der Mitglieder die Bezeichnung "Senioren" akzeptiert. Ein weiteres Drittel bevorzugt englische Begriffe wie "Oldies", das letzte Drittel verabscheut Englisch und erfand neue Begriffe wie "Herbstzeitlose" oder "aktive Unruheständler".
Das macht deutlich, wie schwierig die Kommunikation mit dieser Zielgruppe ist – bei zwei Dritteln liegt man leicht daneben. Nach einer Umfrage von Datamonitor lehnen sogar 98 Prozent den Ausdruck "Senioren" ab, weit über 50 Prozent auch "50 plus".
www.feierabend.de

 

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