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Portal für digitalen Nachlass

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Millionen Menschen sind im World Wide Web aktiv. Sie schreiben in Blogs, chatten in Foren, stellen Fotos ein. Immer mehr User „verewigen“ sich auf diese Weise im Netz – aber was geschieht mit ihrem digitalen Erbe nach ihrem Tode? Eine schwedische Unternehmerin will nun als erste den letzten Willen von Verstorbenen im Internet vollstrecken

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Das globale Internet ist unsterblich – im Gegensatz zu den Menschen. Immer mehr Personen, vor allem der jüngeren Generation, haben sich in den vergangenen Jahren auch ein digitales Leben geschaffen. In sozialen Kontakt- und Selbstdarstellungsforen wie Myspace, Twitter, Facebook, auf Partnersuchseiten und in Blogs legen sie Bilder und Video-Filme an. Sie schreiben öffentliche Tagebücher, tauschen sich aus, veröffentlichen ihre Drehbücher und gar Romane. 

Über die Frage, was eigentlich mit dem digitalen Erbe Verstorbener geschieht, haben sich als erste die schwedische Unternehmerin Lisa Granberg sowie ihre beiden Geschäftspartner und Mitgründer der Internethomepage „mywebwill.com“, Elin Tybring und Magnus Wiberg, Gedanken gemacht. In ihrem Bekanntenkreis hatten nämlich mehrere Menschen das Problem, dass sie nach dem Ableben ihrer Liebsten nicht wussten, wie sie die Internetaccounts löschen oder Anmeldungen kündigen können, denn sie kannten die Passwörter nicht. Gleichzeitig liefen die Kosten für Internetabonnements jedoch weiter. Diese Probleme brachten uns auf die Idee, einen Service anzubieten, mit dem der letzte Wille im Internet verwaltet werden kann“, beschreibt Grafikdesignerin Lisa Granberg die Entstehung ihres Unternehmens ,Webwill’. 

Kunden können auf dem Portal mywebwill.com angeben, wie genau ihre digitalen Spuren nach ihrem Tod erhalten oder gelöscht werden sollen. „Sie verfügen eine Art Internettestament“, erklärt die Gründerin. In der Gratisversion können Konten einfach deaktiviert, in der kostenpflichtigen Premiumversion darüber hinaus vorab verfasste E-Mails an bestimmte Personen geschickt oder Aktualisierungen bei Facebook hinterlegt werden. „So können unsere Kunden gewährleisten, dass nach ihrem Ableben etwa ihr Facebook-Konto gelöscht oder vorbereitete E-Mails an alle Freunde verschickt werden“, erläutert Granberg.

In 60 Sekunden Mitglied

Die Nutzung des Portals ist relativ einfach. Wer sein digitales Erbe gut aufgehoben wissen will, hat sich zunächst auf der auf Schwedisch und Englisch verfassten Seite zu registrieren. Dann sucht der Kunde an Hand eines anzuklickenden Verzeichnisses auf dem Portal die Netzwerke und Seiten aus, auf denen das Profil nach dem Tod gelöscht oder geändert werden soll. Er oder sie gibt zudem an, wann genau die Änderungen vorgenommen werden sollen – einen Tag, eine Woche oder bis acht Wochen nach dem Tod. Selbst Mails mit der eigenen Todesnachricht kann man auf webwill.com zu Lebzeiten verfassen – die dann an dem Termin, den der Betroffene festlegt, gesendet werden können. 

Kostenlose Mitgliedschaft

Wer den Service nutzen will, hat die Wahl zwischen einem kostenfreien Account, über welchen Profile bei Twitter, Facebook und anderen Plattformen gelöscht werden. Darüber hinaus gibt es zwei kostenpflichtige Premium-Accounts, bei denen der User entweder eine Jahresgebühr von 9,95 Euro oder einmalig 99,95 Euro bezahlt. Damit können dann Profilinhalte deaktiviert, geändert und ergänzt und Passwörter an berechtigte Empfänger weitergeleitet werden.

Riesiges Marktpotenzial 

Das Marktpotential für www.mywebwill.com scheint unerschöpflich, wenn man bedenkt, dass allein Facebook mehr als 350 Millionen angemeldete Nutzer hat. „Am wichtigsten ist für uns derzeit, die Homepage seriös zu gestalten, denn schließlich leben wir von dem Vertrauensvorschuss unserer Kunden, die uns alle ihre persönlichen Zugangsdaten offenbaren. Wer zu einer Bank geht und dort sein Geld liegen lässt, muss ihr ja auch vertrauen“, gibt die Gründerin Granberg zu bedenken. 

In diesem Sinne

Michael Timpe
Chefredakteur "Die Geschäftsidee"

 

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