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Verrückte Geschäftsidee: Finden Sie diese Stadtführung pietätlos?

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Stadtführung im Leichenwagen

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Die spinnen die Amis. Oder sind sie genial? Auf jeden Fall immer originell, wenn es darum geht, mit einer Idee Geld zu machen, wie ich gerade in New York am eigenen Leib erfahren habe. Denn vor rund einer Stunde saß ich noch in einem Leichenwagen.

Zusammen mit sechs anderen Touristen absolvierten wir eine Stadtführung durch New York der ganz besonderen - makaberen - Art: Die Dead-Apple-Tour.

Der Name deutet nicht etwa auf das Ende der gleichnamigen Computerfirma hin. Big Apple steht als Spitzname für Manhattan. Dafür ist der Begriff Dead (also Tod) Programm. Denn die rund zweistündige Tour in besagtem Leichenwagen führt zu Schauplätzen in dieser Stadt, die auf tragische Weise wegen des Ablebens von zum Beispiel John Lennon zu Berühmtheit gelangten.

Ein Highlight: Das Haus des verstorbenen Schauspielers Heath Ledger 

Zu den "Sehenswürdigkeiten" zählt zum Beispiel ein Restaurant in Soho, in dem ein berüchtigter Mafiosi seine letzte Pizza verdrückte. Oder zum Chelsea-Hotel, in dem so manche Popgröße zwar "eincheckte, aber nicht wieder lebend auscheckte", so verrät es der Fremdenführer. Auch Wohnungen berühmter Verstorbener, wie dem Künstler Keith Haring statten wir einen Besuch ab. Höhepunkt dieser Tour ist ein Abstecher zum Haus von Heath Ledger, dem Schauspieler, der auf dem Höhepunkt seiner Karriere in jungen Jahren verstarb.

Der Pilgerstrom, der nach dem Tod des Schauspielers einsetzte, war es auch, der Drew Raphael auf die Idee dieser ungewöhnlichen Sightseeing Tour brachte. "Als ich sah, welche Menschenmassen sein Haus aufsuchten wie eine Kultstätte, war die Idee geboren" so Raphael. 

Weitere Touren dank der großen Nachfrage sind schon in Planung

Den Leichenwagen-Oldtimer ersteigerte er bei eBay, ließ sieben Sitze einbauen und los ging es. Stilecht in schwarzer Kleidung und mit Zylinder, versteht sich. Zwei Stunden dauert die Tour und kostet 45 Dollar pro Person. Die Nachfrage ist inzwischen so groß, das Raphael plant, weitere Touren anzubieten. 

Fazit: Zugegeben, in Städten wie New York geht fast jede Idee, Hauptsache sie ist ein bisschen verrückt. Aber warum sollte so etwas nicht auch hierzulande funktionieren. Ähnliches gibt es, zwar zu Fuß aber immerhin - die Besichtigung von Gräbern bekannter und berühmter Zeitgenossen.

Ach ja, die Gäste der Dead-Apple-Tour müssen selbstverständlich nicht schwarz gekleidet daherkommen. Öffentlichkeitsscheu dürfen sie allerdings nicht sein. Denn das Fahrzeug erregt große Aufmerksamkeit, die Menschen starren hinein und zücken spontan den Fotoapparat. Vor allem dann, wenn aus dem Leichenwagen eine bunt gekleidete, fröhliche Truppe aussteigt. 

In diesem Sinne

Michael Timpe
Chefredakteur "Die Geschäftsidee"

 

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