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2. Teil der Serie: Was Ihnen die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) sagt

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Von Iris Schuler,

Stellen Sie sich Ihre betriebswirtschaftliche Auswertung vor oder nehmen Sie ein Beispiel zur Hand. Eine betriebswirtschaftliche Auswertung ist in Spalten und Zeilen unterteilt. In den Spalten finden Sie absolute und relative Werte zu Umsätzen und Kosten. Die betriebswirtschaftliche Auswertung zeigt mit den absoluten Werten, wie hoch Ihre Erlöse und Kosten sind. Sind Sie umsatzsteuerpflichtig, finden Sie Netto-Werte, ansonsten Brutto-Werte. Die relativen Werte unterstützen Sie, die Zahlen miteinander zu vergleichen und mögliche Auffälligkeiten schnell zu erkennen. Lesen Sie in diesem Beitrag, was Ihnen die betriebswirtschaftliche Auswertung in Spalte 1 sagt.

In Spalte 1 stehen die Umsatz- und Kostenarten. Hier erkennen Sie, welche Positionen in der betriebswirtschaftlichen Auswertung mit Zahlen unterlegt werden:

- Umsatzerlöse in der BWA: Erlöse aus dem Verkauf Ihrer Produkte oder Dienstleistungen
- Bestandsveränderungen in der BWA: Bestandsveränderungen sollten Sie buchen, wenn Sie regelmäßig mehr beziehungsweise weniger einkaufen oder herstellen, als Sie verkaufen. Dies ist meistens in Produktionsbetrieben der Fall.
- Aktivierte Eigenleistungen in der BWA: Aktivierte Eigenleistungen sind nur für Bilanzierer relevant.

Wundern Sie sich nicht, dass die Zeilen Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen in der BWA für Kleinbetriebe häufig nicht ausgefüllt sind.

Ebenfalls in Spalte 1 finden Sie die

- Gesamtleistung in der BWA: Die Gesamtleistung ist die Summe der vorherigen Zeilen.

In Kleinbetrieben machen die Umsatzerlöse 95 Prozent und mehr der Gesamtleistung aus. Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen in der betriebswirtschaftlichen Auswertung spielen meist keine Rolle. Es genügt, wenn Sie Umsatzerlöse und Gesamtleistung gleich setzen.

Ein weiterer Posten ist der

- Materialeinsatz / Wareneinkauf in der BWA: In dieser Zeile steht, wie viel Material Sie verbraucht bzw. Waren Sie eingekauft haben. Die Grundlage dieser Beträge sind die Rechnungen über Ihren Einkauf.

Der ausgewiesene Wert für den Materialeinsatz oder Wareneinkauf ist nur dann aussagekräftig, wenn Sie monatlich so viel einkaufen, wie Sie verbrauchen oder verkaufen. Kaufen Sie hingegen auf Vorrat, sinkt im Einkaufsmonat der Rohertrag überproportional. Denken Sie darüber nach, ob es sinnvoller ist, in kleineren Mengen einzukaufen, damit Sie weniger Material oder Waren vorfinanzieren müssen.

Lesen Sie weiter in dieser Serie welche Positionen die betriebswirtschaftliche Auswertung außerdem noch dokumentiert.


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