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3. Teil der Serie: Was Ihnen die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) sagt

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Von Iris Schuler,

Diese Serie soll Ihnen helfen, die Spalten und Zeilen in der betriebswirtschaftlichen Auswertung zu verstehen. Die betriebswirtschaftliche Auswertung listet in Spalte 1 die Umsatz- und Kostenarten auf. Der vorherige Tipp hat schon einige Positionen dazu erklärt. Dieser Beitrag vervollständigt die Umsatz- und Kostenarten.

- Rohertrag in der BWA: Der Rohertrag ergibt sich, wenn Sie von der Gesamtleistung die Materialkosten oder den Wareneinkauf abziehen. Die betriebswirtschaftliche Auswertung zeigt Ihnen mit dieser Position, welcher Anteil des Umsatzes nach Abzug der Kosten noch übrig bleibt, um die restlichen Kosten zu decken. Die betriebswirtschaftliche Auswertung macht an diesem Punkt Angaben, ob Sie den geplanten Gewinn realisieren können. Der geplante Gewinn entspricht bei einem Handelsunternehmen im Wesentlichen der Handelsspanne.
- Sonstige betriebliche Erlöse in der BWA: Es gibt auch Erlöse, die mit der eigentlichen Leistungserstellung des Unternehmens nicht zu tun haben. Dazu zählen zum Beispiel die private Nutzung Ihres Geschäftswagens oder Telefons und Verkäufe von Leergut oder Anlagevermögen. Diese Erlöse fließen in den zu versteuernden Gewinn ein. Deshalb ist es sinnvoll, Sie monatlich zu buchen. Häufig wird diese Position jedoch erst im Rahmen der EÜR oder Bilanz eingerechnet.
- Betrieblicher Rohertrag in der BWA: Das ist die Summe aus dem Rohertrag plus die sonstigen betrieblichen Erlöse.
- Kostenarten und Gesamtkosten in der BWA: Hier stehen alle Kosten, die in Ihrem Betrieb im betrachteten Monat angefallen sind. Die Materialkosten sind dabei außen vor. Prüfen Sie, ob Sie wirklich alle Kosten erfasst haben.

Für jede Kostenart gibt es in der Buchführung ein Konto. Überlegen Sie, auf welche Konten Sie die Kosten buchen. Je nachdem wie Sie buchen, ist die betriebswirtschaftliche Auswertung unterschiedlich. Die betriebswirtschaftliche Auswertung ist in ihrer Interpretation anders, wenn Sie zum Beispiel die Kosten für den neuen Büroanstrich unter „Raumkosten“ oder unter „Reparaturen/Instandhaltung“ erfassen. Es macht Sinn, zur besseren Übersicht die wichtigsten Kosten für Ihren Betrieb zusammenzufassen. Ordnen Sie die Kosten dann nach Oberbegriffen. So definieren Sie Kostenarten, die in der BWA erscheinen und mit den Buchungskonten identisch sind. Der Aufwand für diesen Kontenplan lohnt sich, weil die betriebswirtschaftliche Auswertung so aussagekräftiger wird. Wenn Sie sich im Vorfeld schon für eine richtige Verbuchung entscheiden, sparen Sie zudem zusätzlich Zeit, weil Sie Fehlersuche und Korrektureingaben minimieren.

Lesen Sie weiter in dieser Serie und erfahren Sie, welche Zeile die wichtigste in der betriebswirtschaftlichen Auswertung ist.

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