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Kostenlose Rücknahmesysteme für gebrauchte Industrieverpackungen

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Arbeitssicherheit

Von Wolfram von Gagern,

Grundsätzlich sollten Sie bereits beim Kauf von Waren beachten, dass Sie Verpackungen vermeiden oder ohne großen Aufwand zur Verwertung geben können.

Ansonsten gilt die Verpackungsverordnung: Hersteller und Vertreiber von Produkten sind verpflichtet, die Verpackungen zurückzunehmen. Als gewerblicher Endverbraucher können Sie also die Ihnen gelieferten Transport-, Verkaufs- und Umverpackungen an den Lieferanten oder ein Rücknahmesystemzurückgeben.

Lizenz zum Recycling – so funktionieren Rücknahmesysteme:

Der Hersteller bzw. Vertreiber von verpackten Stoffen schließt in der Regel mit einem Rücknahmesystem einen so genannten Zeichennutzungsvertrag ab. Die Verpackung wird mit dessen Logo gekennzeichnet und gibt dem Endverbraucher einen wichtigen Hinweis, an wen die Rückgabe erfolgt. Rücknahme und Verwertung der Verpackung ist somit bereits vom Zeichennutzer bezahlt. Etablierte Rücknahmesysteme in Deutschland sind beispielsweise: RIGK (u. a. Kunststoffverpackungen, Kanister), KBS (Stahlverpackungen), Interseroh und VfW (Verkaufs-, Transport- und Umverpackungen u. a. aus Papier, Kunststoffen, Stahlblech), P.D.R. (PURSchaumdosen) und Repasack (Verkaufsverpackungen, Sackgebinde).

Tipps für den Einkauf:

  • Bevorzugen Sie Mehrwegsysteme.
  • Fordern Sie von Ihrem Lieferanten Produkte ohne Umverpackung an.
  • Vereinbaren Sie mit dem Hersteller oder Vertreiber die Rückgabe von Transportverpackungen, z. B. bei Warenanlieferung.
  • Erkundigen Sie sich nach dem jeweiligen Rücknahmesystem und angeschlossenen Entsorgern.

 

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