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REACH: Die Behörden kontrollieren jetzt die Chemikalien-Anwender

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Arbeitssicherheit Gefahrstoffe REACH

Von Wolfram von Gagern,

Jüngst wurde das erste Überwachungsprojekt zur REACH-Verordnung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) abgeschlossen. Und das zweite Überwachungsprojekt steht schon vor der Tür.

Jüngst wurde das erste Überwachungsprojekt der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) abgeschlossen. Und das zweite Überwachungsprojekt steht schon vor der Tür.

2. REACH-Überwachungsprojekt startet

In diesem Sommer kommen die Kontrolleure im Rahmen der 2. Schwerpunktaktion REACH-EN-FORCE-2 zu den nachgeschalteten Anwendern (Formulierern) und Lohnherstellern. Die Inspekteure kontrollieren, ob diese ihrer Verpflichtung nachkommen, die Anwender über Stoffe in Mischungen zu informieren. Diese Informationspflicht betrifft auch Angaben darüber, ob die Stoffe registriert wurden oder nicht. Ferner werden auch die Anforderungen für eine Meldung nach der GHS-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 überprüft.

Tipp: Bereiten Sie sich schon jetzt auf eine mögliche Kontrolle vor und prüfen Sie, ob zu jedem Gefahrstoff ein Sicherheitsdatenblatt gemäß REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 vorliegt.

1. REACH-Überwachungsprojekt mit gutem Ergebnis

In der gerade abgeschlossenen ersten Schwerpunktaktion REACH-EN-FORCE-1 hatten die Gewerbeaufsichtsämter und Ämter für Arbeitsschutz seit 2009 in Industriebetrieben und bei Importeuren Folgendes kontrolliert:

  • Sind die Stoffe, mit denen gehandelt oder gearbeitet wird, ordnungsgemäß vorregistriert bzw. registriert?
  • Liegt zu jedem Gefahrstoff ein aktuelles Sicherheitsdatenblatt vor?

Nur wenige Mängel bei Registrierung

Das Ergebnis von REACH-EN-FORCE-1 kann sich sehen lassen. Den meisten der in Deutschland überprüften Betrieben wird ein guter Informationsstand über die Anforderungen der REACH-Verordnung bescheinigt. Nur in wenigen Betrieben wurden Mängel bei der Registrierung festgestellt. Hier konnte durch die frühzeitige Überprüfung möglichen Verstößen gegen die REACH-Bestimmungen und damit erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen „vorgebeugt“ werden. Der Grund: Ohne eine ordnungsgemäße Vorregistrierung dürften die betreffenden Stoffe nicht mehr im Europäischen Wirtschaftsraum hergestellt oder vermarktet werden.

Sicherheitsdatenblatt häufig mit Fehlern

Ein Schwachpunkt in den meisten Betrieben ist das Sicherheitsdatenblatt. In vielen Betrieben sind die Sicherheitsdatenblätter der Vorlieferanten nicht vollständig vorhanden oder fehlerhaft. Zu den festgestellten Mängeln zählen das Fehlen des Erstelldatums oder der Rubrikenbezeichnung. Einige Dokumente waren nicht in deutscher Sprache vorhanden. Überprüfen Sie deshalb am besten Ihre Sicherheitsdatenblätter noch einmal auf Fehler.

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