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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Umsatzsteuer: 2 Tipps, die Ihnen den Umgang erleichtern

 

Von Iris Schuler,

Es ist nicht immer einfach, korrekt mit der Umsatzsteuer umzugehen. Zum Thema Umsatzsteuer gibt es zahlreiche bürokratische Vorschriften, die Sie beachten müssen. In diesem Beitrag lesen Sie Tipps, die Ihnen den Alltag mit der Umsatzsteuer vereinfachen.

Müssen Sie Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen, ist es ratsam, rechtzeitig zu überweisen, weil ansonsten ein Verspätungszuschlag anfällt. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie dem Finanzamt eine Einzugsermächtigung erteilen.

Haben Sie in Ihrer Voranmeldung errechnet, dass Sie Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlen müssen, wird der Betrag am Tag des Fristablaufs für die Abgabe der Voranmeldung fällig. Stichtag für die Zahlung der Umsatzsteuer in bar oder per Scheck ist der 10. des Monats bzw. der nächstfolgende Werktag.

Überweisen Sie die Umsatzsteuer, muss das Geld drei Tage später auf dem Konto des Finanzamts sein, also am 13. oder dem darauf folgenden Werktag. Erteilen Sie dem Finanzamt eine Einzugsermächtigung, sind Sie auf der sicheren Seite, solange das Konto gedeckt ist.

Die Einzugsermächtigung ist vorteilhaft

  • weil die Zahlung am Fälligkeitstag als geleistet gilt, egal, wann das Finanzamt die Umsatzsteuer abgebucht.
  • bucht das Finanzamt zu viel Umsatzsteuer ab, können Sie sich das Geld durch die Bank problemlos innerhalb von sechs Wochen zurückholen.

Sicherheiten für die Erstattung von Umsatzsteuer

Ergibt sich aus Ihrer Umsatzsteuer Voranmeldung ein Umsatzsteuerüberschuss, erstattet das Finanzamt die zu viel gezahlte Umsatzsteuer auf Ihr Konto. Kontrollieren Sie den Eingang der Umsatzsteuer.

Ist das Geld zwei Wochen nach Abgabe der Umsatzsteuer Voranmeldung noch nicht da, sprechen Sie mit Ihrem Sachbearbeiter. Es kann sein, dass das Finanzamt die Erstattung der Umsatzsteuer noch prüft. Bieten Sie an, die wichtigsten Belege einzureichen.

Zweifelt das Finanzamt Ihre Angaben an, kann es zu einer unangekündigten Umsatzsteuer Nachschau kommen. Alternativ kann das Finanzamt auch eine Umsatzsteuer Sonderprüfung ansetzen und die Erstattung vom Ergebnis abhängig machen. Solche Prüfungen kosten Zeit.

Es ist möglich, dass das Finanzamt Ihnen anbietet, den Erstattungsbetrag auszuzahlen, wenn Sie dafür eine Sicherheit geben. Ansonsten werden Sie vor Abschluss der Prüfungen kein Geld sehen. Bedenken Sie jedoch, dass eine Sicherheit Geld kostet. Rechnen Sie aus, was für Sie günstiger ist: eine Sicherheit oder das Warten auf die Erstattung der Umsatzsteuer?

 

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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