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Ausgehende Geschäftspost wird immer unterschrieben − allerdings nicht immer von demjenigen, der den Brief veranlasst. In manchen Fällen unterschreiben...

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So formulieren Sie ein feinfühliges Absageschreiben auf eine Bewerbung

 

Von Astrid Engel,

"Leider muss ich oft Absageschreiben auf Bewerbungen formulieren. Ich weiß, dass meine Absageschreiben große Enttäuschung auslösen werden, zum Beispiel nach einem eigentlich recht positiv verlaufenen Vorstellungsgespräch. Wie kann ich die schlechte Nachricht möglichst feinfühlig rüberbringen?" Gerda J. Aus Hoyerswerda

"Leider muss ich oft Absageschreiben auf Bewerbungen formulieren. Ich weiß, dass meine Absageschreiben große Enttäuschung auslösen werden, zum Beispiel nach einem eigentlich recht positiv verlaufenen Vorstellungsgespräch. Wie kann ich die schlechte Nachricht möglichst feinfühlig rüberbringen?" Gerda J. aus Hoyerswerda
Mein Geschäftserfolg dazu: Auch wenn das Formulieren von Absageschreiben auf Bewerbungen nicht zu den angenehmen Themen der Korrespondenz gehört, haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen durchaus positiv darzustellen! Verzichten Sie aber in Ihrem Absageschreiben auf verstaubte Standardformulierungen :
- Wir danken Ihnen für das am 28. September in unserem Hause geführte Gespräch.
- Nach sorgfältiger Prüfung müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir uns für einen Mitbewerber entschieden haben.
- Wir bedauern, Ihnen keinen günstigeren Bescheid geben zu können, und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute.

So formulieren Sie Absageschreiben auf Bewerbungen besser

Gelungener und zeitgemäßer greifen Sie in Absageschreiben auf folgende Formulierungen zurück: 

  • Vielen Dank, dass Sie zu einem persönlichen Gespräch in unser Unternehmen gekommen sind.
  • Wir haben uns für einen Mitbewerber entschieden. Wie Sie sich sicher denken können, entscheiden häufig Kleinigkeiten darüber, wer letztendlich die Nase vorn hat.
  • Für Ihre weitere berufliche Laufbahn wünschen wir Ihnen viel Erfolg und alles Gute.


Bedenken Sie:
Vielleicht ist Ihr Unternehmen ja zu einem späteren Zeitpunkt an der Mitarbeit des Bewerbers interessiert, zum Beispiel dann, wenn sich weitere Einstellungsmöglichkeiten ergeben oder der eigentlich ausgewählte Kandidat doch noch abspringt.

In Ihre Absageschreiben auf Bewerbungen können Sie einbinden: 

  • einen Rückblick auf den positiven Eindruck der Bewerbungsunterlagen, 
  • einen kurzen aufbauenden Kommentar zu dem Bewerbungsgespräch, 
  • das Signal, dass es sich nicht um ein Grundsatzurteil handelt, 
  • die Vermittlung von Ermutigung und Perspektive für weitere Bewerbungen.


Selbst wenn Sie wissen, dass der Bewerber nicht infrage kommt, ist es nicht sinnvoll, ihn über die Absage hinaus auch noch mit unpersönlichen Floskeln zu verärgern. Positive Imagebildung beginnt stets im Kleinen – also auch in Ihrem Absageschreiben auf eine Bewerbung!


Beachten Sie: Denken Sie daran, niemanden durch herabsetzende Formulierungen zu diskriminieren. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz lässt grüßen.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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