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Gründungsplan: 5 Fehler der Kapitalbedarfsplanung

 
Urheber: Fotomanufaktur JL | Fotolia.de

Von Astrid Engel,

Viele Gründer ermitteln den Kapitalbedarf in ihrem Gründungsplan nur oberflächlich. Sie glauben oft, ihr Gründungsplan sei eher unverbindlich. Ein Gründungsplan ist aber vergleichbar mit dem Bauplan eines Hauses, den der Architekt zusammen mit dem Häuslebauer erarbeitet.

Das bedeutet: Er ist essenziell wichtig und sollte vollkommen fehlerfrei erstellt werden!

Gründungsplan: Die Ermittlung und Bestandteile des Kapitalbedarfs

Der Gründungsplan sollte auf jeden Fall 3 große Blöcke exakt bestimmen - zusammengezählt, ergeben sie den Kapitalbedarf.

Der gesamte Kapitalbedarf:

  • notwendige Investitionen
  • Warenerstausstattung
  • Betriebsmittelbedarf

Der Kapitalbedarf ist die Vorgabe für die Finanzierung. Ein Fehler in der Berechnung führt sofort zu einem Fehler beim Ermitteln des Finanzierungsbedarfs:

Vermeiden Sie diese 5 Fehler der Kapitalbedarfsplanung

1. Fehler: Kapitalbedarf zu hoch geschätzt

Haben Sie den Kapitalbedarf zu hoch geplant/geschätzt, bedroht dies zwar nicht gleich Ihre gesamte Existenz - führt jedoch zu hohen zusätzlichen Kosten, die Sie mit einer richtigen Kapitalbedarfsplanung hätten vermeiden können.

Denken Sie dabei an die stattlichen Bearbeitungs- und Abwicklungsgebühren, wenn der zu hohe Finanzbedarf wieder zurückgestuft werden muss.

2. Fehler: Kapitalbedarf zu niedrig geschätzt

Als weitaus schlimmer gelten allerdings zu enge Finanzrahmen. Denn daraus ergeben sich hohe Nachfinanzierungen. Doch das ist nicht die einzige negative Folge:

Bei den Banken entsteht so der Eindruck, der Gründer sei nicht in der Lage, seinen Finanzbedarf realistisch einzuschätzen - mit einer schweren Folge: Die Bank wird nicht mehr bereit sein, Ihnen Verlängerungs- oder Zusatzkredite einzuräumen.

3. Fehler: Kapitalbedarf nicht vorausschauend geplant

Häufig steht der Kapitalbedarf im 1. Jahr zu stark im Vordergrund.

Folge: Ersatzinvestitionen, Einkommensteuer- und Gewerbesteuerzahlungen oder Privatausgaben sind nicht ausreichend berücksichtigt.

Ersatzinvestitionen planen junge Unternehmer nicht früh genug, weil sie daran in der Startphase einfach noch nicht denken.

4. Fehler: Hohe Steuerzahlungen nicht eingeplant

Einkommens- und Gewerbesteuer übersehen manche Gründer gänzlich, weil sie in den ersten 2 bis 3 Jahren sowieso kaum Gewinne erzielen. In die entsprechenden Meldebögen für das Finanzamt tragen Gründer häufig 0 Gewinn ein, um keine Steuervorauszahlungen leisten zu müssen.

Folge: Sobald sich schwarze Zahlen auf dem Konto zeigen, führt diese Praktik zu einer geballten Steuerzahlung.

Sie setzt sich zusammen aus der Steuerzahlung für das 1. Jahr, der Anpassungszahlung meist für das 2. Jahr und einer Anpassungsvorauszahlung für das 3. Jahr, in dem der Gründer sich dann befindet.

5. Fehler: Ausgeprägter Sparwille

Ein weiterer Fehler: die mangelhafte Berücksichtigung von Privatausgaben.

Ursache dafür ist Selbstüberschätzung der eigenen Möglichkeiten, was den Sparwillen angeht. Junge Unternehmer wollen oftmals keinen Urlaub mehr machen und auf alle Hobbys verzichten, um überall Geld zu sparen, was sich dann nicht durchsetzen lässt.

Fazit: Bleiben Sie also realistisch. Ermitteln Sie Ihren Kapitalbedarf für Ihren Gründungsplan so gründlich und detailliert wie möglich, planen Sie dann auch realistische Reserven für Unvorhergesehenes mit ein.

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