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So vermeiden Sie Unfälle beim Einsatz von Flurförderfahrzeugen

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Urheber: marog-pixcells | Fotolia

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Hersteller dürfen Flurförderfahrzeuge nach der Maschinenrichtlinie nur dann in den Verkehr bringen, wenn sie sich „ohne jede Gefahr für Fahrer und andere Personen“ einsetzen lassen. Doch das entbindet Sie nicht von einigen Maßnahmen zur Unfallverhütung.

Nach der Betriebssicherheitsverordnung sind Sie als Betreiber verpflichtet, festzustellen, welche Gefahren sich aus dem Einsatz Ihrer Fahrzeuge ergeben. Damit aber nicht genug: Sie müssen sich auch darum kümmern, wie diesen Gefahren begegnet werden kann. Dies gilt insbesondere für die ungehinderte Sicht des Fahrers bei Staplern und Reachstackern (Containerstaplern).

Beachten Sie deshalb grundsätzlich folgende Punkte:

Bei einer Neuanschaffung besprechen Sie mit dem Hersteller beziehungsweise Händler die Einsatzgegebenheiten und geeignete Sicht-Hilfsmittel.

Bei der Anschaffung von gebrauchten Geräten prüfen Sie unbedingt, ob die Direktsicht vom Fahrerplatz aus genügt. Auch hier müssen Sie bei Mängeln technische Hilfsmittel nachrüsten.

Wenn Sie die folgenden 5 Punkte beachten, sollten Sie auf der sicheren Seite sein:

  1. Verlassen Sie sich nicht auf vorhandene CE-Zeichen oder eine Konformitätserklärung des Herstellers.
  2. Beteiligen Sie bei der Gefährdungsbeurteilung Ihrer Fahrzeuge Fahrer, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit, gegebenenfalls den Betriebsarzt sowie auch den Fahrzeughersteller. Erarbeiten Sie gemeinsam zusätzliche Maßnahmen. Zu diesem Personenkreis gehören nicht nur die am Arbeitsprozess direkt Beteiligten, sondern eventuell auch Personen, die indirekt im Arbeitsprozess mitwirken, wie beispielsweise Lkw-Fahrer.
  3. Trennen Sie die Verkehrsbereiche von Staplern und Fußgängern. Dies kann durch einen circa 1 Meter hohen Zaun geschehen. Können Sie dies wegen der Arbeitsabläufe nicht realisieren, so versuchen Sie, die Trennung mit möglichst geringen Überlappungen zu gestalten.
  4. Achten Sie darauf, dass Ihr Personal technische Einrichtungen wie Spiegel auf optimale Rundumsicht einstellt. Sollten Spiegel hierzu nicht genügen, sehen Sie andere Hilfsmittel vor. Dies können beispielsweise Kamera- Monitor- oder auch Scanner-Systeme sein.
  5. Weisen Sie Ihr Fahrpersonal ein und versäumen Sie es dabei nicht, auf besondere Gefahren wie Personen im Arbeitsbereich hinzuweisen.
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