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Brandschutzmaßnahmen können nur dann wirksam und effektiv sein, wenn vorher auch das mögliche Risiko dazu ermittelt worden ist.

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BGI/GUV-I 5182: Das müssen Brandschutzhelfer können

 

Von Martin Weyde,

Seit Februar 2014 gibt es die neue Informationsschrift der DGUV „Brandschutzhelfer – Ausbildung und Befähigung“ (BGI/GUV-I 5182). Darin finden Sie einen Überblick über die Anforderungen, die Sie als Arbeitgeber kennen sollten, wenn Sie für Ihren Betrieb Brandschutzhelfer benennen.

 

Die ASR A 2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ legt fest, dass Sie eine ausreichende Zahl von Beschäftigten als Brandschutzhelfer benennen und entsprechend unterweisen müssen. Sie erläutert jedoch nicht im Detail, was Ihre Kollegen können sollten. Diese Lücke füllt die BGI/GUV-I 5182.
Lars Oliver Laschinsky vom Verein der Brandschutzbeauftragten in Deutschland e.V. (VBBD) weist darauf hin, dass an dieser Leitlinie die Fachverbände vfdb, WFVD, VBBD, VdS und GDV mitgewirkt haben, unterstützt durch bvfa und bvbf.
Die Ausbildung der Brandschutzhelfer soll sich an der Brandgefährdung in Ihrem Betrieb orientieren. Darin sollen sie lernen, wie sie mit Feuerlöscheinrichtungen umgehen und diese sicher einsetzen. Sie sollen Entstehungsbrände bekämpfen können, ohne sich selbst zu gefährden, und dafür sorgen, dass sich alle Kollegen selbstständig in Sicherheit bringen können.

 

Für den theoretischen Teil der Ausbildung sind zwei Unterrichtseinheiten à 45 Minuten vorgesehen, für den praktischen Teil sollen 5 bis 10 Minuten genügen. Beide Abschnitte können aber nach den Besonderheiten Ihres Betriebs auch länger dauern.
In der Theorie lernen die Kollegen die Grundzüge des Brandschutzes, die Brandschutzorganisation und wie Feuerlöscheinrichtungen funktionieren und wirken. Außerdem erfahren sie, welche Gefahren von Bränden ausgehen, und wie sie sich im Brandfall verhalten sollen.
In der Praxis lernen sie, wie sie Feuerlöscheinrichtungen auslösen und handhaben. Sie erfahren, wie sie Situationen einschätzen und richtig vorgehen, und sie üben realitätsnah mit den Geräten. Dazu gehören auch Besonderheiten des Betriebs wie elektrische Anlagen, Metall- oder Fettbrände.
Der Anhang der BGI/GUV-I 5182 fasst übersichtlich in Tabellen zusammen, worauf es ankommt:

  • bei der regelmäßigen Brandschutz-Unterweisung aller Mitarbeiter,
  • bei der Ausbildung der Brandschutzhelfer
  • und bei ergänzender Ausbildung bei besonderen Gefahren nach Gefährdungsbeurteilung.

Die Ausbildung sollte in Abständen von 3 bis 5 Jahren wiederholt werden. Diese Abstände können sich aber auch verkürzen – zum Beispiel wenn es bei Ihnen gebrannt hat oder sich Ihre betrieblichen Gegebenheiten oder die Brandschutzordnung ändern.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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