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Brandschutzmaßnahmen können nur dann wirksam und effektiv sein, wenn vorher auch das mögliche Risiko dazu ermittelt worden ist.

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Elektrizität war 2012 häufigste Brandursache

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Von Martin Weyde,

30 Prozent der Brandfälle in Deutschland wurden im Jahr 2012 durch Elektrizität verursacht. Damit war Strom auch im vergangenen Jahr wieder die häufigste Brandursache, hat das IFS im März gemeldet.

 

Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) hält jedes Jahr fest, wodurch Brände entstehen – und kommt dabei auf über 1.000 verschiedene Varianten. Auch von 2002 bis 2012 lag Elektrizität mit durchschnittlich 34 Prozent schon an der Spitze der Brandverursacher.
Der durchschnittliche Anteil der Fälle von menschlichem Fehlverhalten betrug in diesem Zeitraum übrigens 16 und der von Brandstiftung 10 Prozent. Allerdings weist das IFS darauf hin, die Statistik des Instituts sei nur bedingt repräsentativ, da lediglich Fälle berücksichtigt seien, in denen eine Ursachenermittlung durchgeführt wurde.
Aber was können Sie denn nun tun, um in Ihrem Betrieb der Brandgefährdung durch Elektrizität vorzubeugen? Fangen Sie einfach mit dem folgenden Fragenkatalog an, und beantworten Sie nach Möglichkeit alle Fragen mit Ja:

 

 

  • Tragen elektrische Geräte die Prüfkennzeichen GS oder VDE?
  • Setzen Ihre Kollegen elektrische Geräte mit offensichtlichen Mängeln umgehend außer Betrieb?
  • Achten Ihre Kollegen darauf, dass elektrische Leitungen nicht eingeklemmt und Stecker und Steckdosen nicht beschädigt sind?
  • Achten Ihre Kollegen darauf, dass elektrische Leitungen nicht auf Verkehrswegen liegen?
  • Sind alle elektrischen Geräte, Leitungen oder Einrichtungen für die örtlichen Bedingungen zugelassen, unter denen sie eingesetzt werden – zum Beispiel hinsichtlich Temperatur, Feuchtigkeit oder Staub?
  • Werden nur Leuchtmittel mit zulässiger Leistung eingesetzt?
  • Werden an Mehrfachsteckdosen keine weiteren Mehrfachsteckdosen angeschlossen?
  • Werden defekte Sicherungen ausgewechselt und nicht geflickt oder überbrückt?
  • Führen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischen Geräten oder Anlagen aus?
  • Überzeugen Sie sich regelmäßig davon, dass elektrische Geräte und Einrichtungen ordnungsgemäß funktionieren und Sicherheitsabstände eingehalten werden?
  • Lesen Ihre Kollegen die Bedienungsanleitungen elektrischer Geräte sorgfältig durch, bevor sie die Geräte in Betrieb nehmen?
  • Sind elektrische Heizgeräte sachgemäß installiert oder aufgestellt?
  • Werden private elektrische Geräte – zum Beispiel Radios – sachgemäß aufgestellt und benutzt?
  • Stehen elektrische Geräte, die Wärme erzeugen – zum Beispiel Kaffeemaschinen oder Wasserkocher – auf einer feuerfesten Unterlage und in ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen?
  • Bleiben Ihre Kollegen in der Nähe elektrischer Geräte, die Wärme erzeugen, wenn sie diese eingeschaltet haben?
  • Schalten Ihre Kollegen elektrische Geräte nach Gebrauch und zum Feierabend aus oder ziehen den Netzstecker?
  • Werden alle elektrischen Geräte und Einrichtungen in Ihrem Betrieb regelmäßig durch eine Elektrofachkraft überprüft? Auch die privaten Geräte?

 

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