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Brandschutzmaßnahmen können nur dann wirksam und effektiv sein, wenn vorher auch das mögliche Risiko dazu ermittelt worden ist.

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Rauchmelder: 40 m2 pro Melder sind Maximum!

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Brandschutz
Urheber: wsf-f | Fotolia

Von Günter Stein,

Heimrauchmelder als zusätzlicher Schutz von gewerblichen Objekten können von Ihnen freiwillig (zusätzlich) genutzt werden. Doch wie viele sind sinnvoll?

Die Faustformel lautet: Ein Rauchmelder erfasst eine Fläche von max. 40 m2. Achten Sie daher auf eine ausreichende Anzahl dieser Geräte! Und:

Achten Sie auch auf die Qualität der eingesetzten Geräte

  • Achten Sie beim Kauf von Heim-Rauchmeldern auf das VdS-Prüfzeichen! So zertifizierte Produkte wurden unter realen Bedingungen getestet.
  • Verwenden Sie nur optische Rauchmelder! Diese funktionieren nach dem Prinzip, dass ein ständiger Lichtimpuls ausgesandt wird. Wird dieser Lichtstrahl dauerhaft unterbrochen, leitet sich der Strahl auf ein Fotoelement, so dass Alarm ausgelöst wird.
  • Zur einfachen Montage sollten die Geräte über Batterie betrieben werden.
  • Empfehlenswerte Geräte verfügen über eine Warnfunktion, wenn die Batterie nachlässt.
  • Das Gerät sollte über einen Testknopf zur Funktionsüberprüfung verfügen.

Anbringung

Rauchmelder sind in allen Räumen eines Betriebes zentriert an der Decke zu platzieren, wo sich Brandrauch als Erstes verteilt. Der Rauch entsteht meistens bei einem Schwelbrand als Vorstufe zum eigentlichen Brand. Damit ist die Rauchmeldung eine Möglichkeit, den Brand in einem frühen Stadium zu melden.

Tipp: Die Rauchmelder sollten in einem Betrieb über Leitungen miteinander vernetzt werden, damit eine Leitstelle auch weit entfernte Brände unmittelbar lokalisieren kann. Die Installation sollte nur durch Fachbetriebe erfolgen, bei kleineren Anlagen auch durch erfahrene örtliche Elektroinstallationsbetriebe. Denn: Es gibt für Rauchmelder keine deutsche Norm. Qualitätskriterien sind aber, dass sie eine VdS-Anerkennung besitzen oder wenigstens den Standards BS 5446 Part 1 – Britischer Standard, PrEN ISO 12239 (1995) oder ISO/DIS 12239 entsprechen. Außerdem sollten CE- und GS-Prüfzeichen vorhanden sein.

Die 6 wichtigsten Prüfpunkte

  1. Feuerlöscher und Brandschutzeinrichtungen alle 2 Jahre prüfen und warten lassen
  2. In Mitarbeiterunterweisung Verhalten im Brandfall durchsprechen 
  3. Brandschutzübung durchführen
  4. Ersthelfer fortbilden lassen – gerade in Bezug auf Rauch- und Brandverletzungen
  5. Bei regelmäßigen betrieblichen Begehungen darauf achten, dass Flucht- und Rettungswege nicht zugestellt werden
  6. Überprüfen, ob Zigarettenkippen und Streichhölzer nie in Papierkörbe entsorgt werden

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