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Alarm - Piraten greifen an!

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Nicht nur im Golf von Aden treiben Piraten ihr Unwesen, auch in der EU werden immer öfter Lkws samt Ladung gekapert! Der europäischen Polizeibehörde EUROPOL ist die Entwicklung eine ernste Warnung wert. EUROPOL-Direktor Rob Wainwright erklärte bei der Vorlage des neuen "Cargo Theft Report": „Der Raub von Transportgütern bedroht den freien Warenverkehr in Europa. Kriminelle Organisationen haben es dabei zunehmend auf Straßentransporte innerhalb der EU abgesehen. Die Täter sind gut organisiert, grenzüberschreitend aktiv und schrecken auch vor Waffengewalt nicht zurück."

Nicht alle Länder sind gleich betroffen
Für die Länder Europas und der EU hat EUROPOL folgenden Risiko-Atlas aufgestellt:
1. Geringes Risiko: Malta.
2. Mittleres Risiko: Portugal, Schweiz, Schweden, Finnland.
3. Erhöhtes Risiko: Irland, Deutschland, Dänemark, Tschechien, Österreich, Ungarn, Baltikum, Bulgarien, Griechenland.
4. Hohes Risiko: Frankreich, Spanien, Belgien, Slowakei, Ukraine, Weißrussland.
5. Größtes Risiko: England, Holland, Polen, Italien, Rumänien, Russland.

Gewaltige wirtschaftliche Schäden
Während Fernsehsender und Zeitungen beinah täglich über Piratenattacken im Golf von Aden berichten, ist ihnen das Bandenwesen auf Europas Straßen kaum eine Notiz wert. Selbst das EU-Parlament in Brüssel hatte sich erst im Mai 2007 des Problems angenommen. Dabei handelt es sich bei den Beutesummen keineswegs um Peanuts.

Beachten Sie: EUROPOL weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die Lage selbst in als relativ sicher eingestuften Ländern von heute auf morgen ändern kann. Die kriminellen Gangs gehen nicht nur außerordentlich strategisch zu Werke, sondern auch außerordentlich fix.

Die Fakten der Straßenpiraterie
Wie alt das Problem Straßenpiraterie in Europa ist, zeigt der neueste Bericht (Februar 2009) der International Road Union (IRU) und des International Transport Forums (ITF).
Im Zeitraum von 2000 bis 2005:

  • wurden 17 % aller (IRU und ITF bekannten) Lkw-Transporte in der EU/Europa überfallen.
  • Bei 30 % war der Überfall eine Wiederholungstat.
  • 21 % der Fahrer wurden körperlich bedroht oder verletzt.
  • 42 % der Überfälle ereigneten sich auf Rast-/Parkplätzen.
  • 30 % der überfallenen Fahrer erstatteten keine Anzeige.

Rohstoffe sind die beliebteste Beute
In ihrem jüngsten "Cargo Theft Report" konstatiert EUROPOL, dass es die organisierten Banden auf nahezu alle Produkte und Ladungen abgesehen hätten. Ganz hoch im Kurs stünden dabei knappe und problemlos wiederverkaufbare Waren.

So greifen Straßenpiraten an
Ihr größter Trumpf ist neben ihrer Schnelligkeit der Überraschungseffekt.
Verkleidung: Die Piraten verkleiden sich als Polizisten oder Zollbeamte. Oftmals mit gestohlenen Original-Uniformen.
Vorgetäuschter Unfall: Ein zu Hilfe eilender Lkw-Fahrer wird (meist mit Waffengewalt) zur Herausgabe von Fahrzeug und Ladung gezwungen.

Mehr unter: www.europol.europa.eu/publications/Serious_Crime_Overviews/Cargo_Theft_Report.pdf.

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