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C-Teile-Management: Da ist noch Luft drin

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Innovationen schaffen Einsparmöglichkeiten, an die gestern noch keiner gedacht hat. Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes „Einkaufsmanager” stellt Ihnen heute eine Innovation vor, mit der das Unternehmen Würth Industrie Service vor kurzem für eine kleine Sensation sorgte.

Innovationen schaffen Einsparmöglichkeiten, an die gestern noch keiner gedacht hat. Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes „Einkaufsmanager” stellt Ihnen heute eine Innovation vor, mit der das Unternehmen Würth Industrie Service vor kurzem für eine kleine Sensation sorgte. Klotzen und nicht kleckern hieß die Devise, als der Würth Industrie Service (www.wuerth-industrie.de) Mitte Januar im baden-württembergischen Bad Mergentheim der Öffentlichkeit sein I-Bin- Modul vorstellte.

Nichts weniger als von einer „Revolution im C-Teile-Management“ wurde während der Präsentation gesprochen.

Beachten Sie: Das „I-Bin-Modul“ von Würth ist nicht zu verwechseln mit dem „InBin-Behälter“ des Dortmunder Fraunhofer- Instituts. Einsatz und Aufgabenbereich beider elektronisch gesteuerten Boxsysteme sind zwar ähnlich, nicht aber ihr Aufbau und ihre Ausstattung.

Während zum Beispiel das Würth-Modell in jeder Materialbox angebracht werden kann, sind beim InBin-System des Fraunhofer-Instituts Steuerungsmodul und Materialbox nicht voneinander zu trennen.

Mit dem W-KLT® fing alles an

Der Kleinladungsträger, wie er offiziell bei Würth genannt wird, ist nicht nur der Klassiker unter den C-Teile-Boxen, er ist auch der Behälter für industrielle Kanban-Systeme schlechthin.

Zur Erinnerung: Kanban (= Karte, Tafel, Beleg) ist ein Lager- und Logistiksystem, das der Autobauer Toyota schon 1947 entwickelte, um die bis dato zersplitterte Nachschubsteuerung in der Produktion zu revolutionieren. Nicht isolierte Einzelaktionen sind Kern der Kanban-Methode, sondern ganze Prozesse (Materialfluss, Produktionsverfahren usw.). Sie sollen mithilfe des Kanban-Systems harmonisiert, beschleunigt und effizienter gestaltet werden.

Im Klartext heißt das: Lagerbestände und Kapitalbindung sollen reduziert und die Fertigungsflexibilität erhöht werden. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie (auf Englisch) unter www.kanban.com . 2,5 Mio. W-KLT-Boxen der Serie 1.0 hat Würth bis 2011 hergestellt. Mit der Präsentation der Box W-KLT 2.0 auf RFID-Basis (RFID = engl. Radio Frequency Identification) gaben die Bad Mergentheimer auch den Startschuss für die Entwicklung ihres I-Bin Moduls. Ihnen zur Seite stand dabei die Würth Elektronik ICS GmbH & Co. KG. Gegenwärtig befinden sich rund 5.000 I-Bin-Module im industriellen Praxis-Test.

Im Mai/Juni werden abschließende Bewertungen erwartet. Den Start der Serienproduktion hat Würth noch in diesem Jahr geplant.

So funktioniert das I-Bin-Modul

Lager- und Bereithaltungssysteme arbeiten in der Regel nach dem ziemlich großväterlichen Prinzip, dass eine leere C-Teile-Box allen Beteiligten signalisiert, sich schleunigst um Nachschub zu kümmern. Das I-Bin-Modul nimmt ihnen diese Arbeit auf intelligente Weise ab. Das Herzstück des Moduls ist eine eingebaute Kamera. Per optischer Prüfung kontrolliert und zählt diese Kamera nicht nur den C-Teile-Bestand, je nach Bedarf und Vorgaben löst I-Bin auch entsprechende Bestellvorgänge aus.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass zum Modul ein elektronisches Lagerhaltungssystem gehört, das u. a. Verbräuche analysiert, Statistiken schreibt, eine permanente Inventur von C-Teilen durchführt u. v. m.

Die Vorteile des I-Bin-Systems auf einen Blick

  • verbrauchsnahe Disposition
  • optimale Lagernutzung
  • Bestandsreduktion
  • geringere Kapitalbindung
  • Inventur auf Knopfdruck
  • Integration in bestehende Systeme
  • keine Änderung von Prozessen oder Infrastrukturen
  • vollständige Transparenz über Verbrauchsverhalten durch permanente Bestandsübermittlung
  • höchste Systemflexibilität

Beachten Sie: Das I-Bin-Modul kann an alle gängigen Behälter-Typen ohne große Probleme angebracht werden, die der VDA-Norm entsprechen oder an die Norm angelehnt sind.

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