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Chemiemarkt: Konjunktur der BRIC-Staaten schwächelt

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Von coupling,

Wie die übrige Wirtschaft, so ist in den vergangenen 10 Jahre auch der Chemiebereich überproportional gewachsen, so dass heute rund 35 % der globalen Chemie- und Pharmaproduktion auf das Konto der 4 BRIC-Länder Brasilien, Russland, Indien und China gehen.

In letzter Zeit hat die Konjunkturlokomotive aber deutlich an Fahrt verloren:

Brasilien: Die Regierung versucht zwar seit gut 2 Jahren wieder Dampf zu machen, doch die Wirtschaft des rohstoff- und bevölkerungsreichsten Schwellenlandes leidet nach wie vor unter erheblichen Strukturproblemen.

Diese Probleme machen auch um die Chemiebranche keinen Bogen, sodass für das Gesamtjahr 2013 nur ein bescheidenes Wachstumsplus von 1,0 % bis 1,5 % erwartet wird.

Russland: Kaum besser sieht es in Sachen Konjunktur im größten Land der Welt aus. So wird das russische Bruttoinlandprodukt (BIP) in diesem Jahr maximal nur um 1,7 % wachsen (erwartet war beinah das Doppelte).

Immerhin konnte die Chemieproduktion in den ersten beiden Quartalen um 3,3 % gegenüber dem Vorjahr zulegen. In der 2. Jahreshälfte werden ähnliche Raten erwartet.

Indien: Vor einer Rezession steht dagegen die Wirtschaft des Subkontinents. Nachdem das indische BIP im 2. Quartal noch um 0,5 % gewachsen war, herrscht gegenwärtig in Sachen Industrieproduktion Windstille.

In diesem Szenario sind die Aussichten für die Chemieindustrie kaum besser. Nach einem schwachen 2012 wuchs die Produktion im 1. Halbjahr zwar um rund 7 %, dieses Plus ist aber einzig dem Pharmageschäft zuzuschreiben, das weniger konjunkturabhängig ist.

China: Anders als die übrigen Industriezweige wird Chinas Chemie- und Pharmasektor mit ca. 10 % weiter wachsen. Abzuwarten bleibt allerdings, wie das Reich der Mitte mit der Umstrukturierung seiner Wirtschaft vorankommt.

Pekings Generalplan sieht zwar vor, Exporte zurückzufahren und dafür den Binnenkonsum zu stärken, so recht in Schwung gekommen ist die Inlandsnachfrage bis dato aber nicht.

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