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Der Zoll wird elektronisch

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Ein schnelles, komfortables und weitgehend papierloses Arbeiten versprechen die Macher der neuen Systeme Wo Sie früher viel zu oft ratlos über Ihrer Zollerklärung saßen, genügen heute ein paar Mausklicks. Vorausgesetzt, Sie wissen, was Sie auf dem Bildschirm anklicken müssen. Denn ganz so einfach, wie es die Entwickler versprechen, sind ihre elektronischen Zollsysteme nicht. Eine gewisse Einarbeitungszeit sollten Sie also immer einkalkulieren. Je intensiver die aber ausfällt, desto schneller haben Sie Programme wie ATLAS im Griff und profitieren von den vielen Vorteilen:

 

  • Statt in Stunden sind Zollanmeldungen oft in 30 Minuten erledigt.
  • Alle Beteiligten (Spediteure, Zollbehörden, hauseigene Controller) haben immer den gleichen Informationsstand.
  • Lieferungen bleiben wegen fehlender Papiere nicht mehr an den Grenzen hängen.

Auf diesen Schultern ruht die (Zoll-)Welt

In der Mythologie ist Atlas ein Riese, der den Himmel am westlichsten Punkt der damals bekannten Welt stützte. Heute ist ATLAS (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungs- System) ein EDV-Verfahren, auf das der deutsche Zoll all seine Hoffnungen setzt, Vorgänge und Prozesse zu beschleunigen und zu automatisieren.
ATLAS ist in mehreren Schritten realisiert worden. Erste Versuche, die Zollabwicklung IT-Systemen anzuvertrauen, gab es bereits Ende der 1990er Jahre. Daraus entstand bald besagtes ATLAS-Programm, damals noch ATL@S geschrieben. Schritt für Schritt wurde das Programm dann verfeinert und verbessert, sodass Sie heute außer der passiven Veredelung und den so genannten Verwendungsverfahren alle Zollvorgänge mit ATLAS erledigen können.

Ein weit verzweigtes System

Grundsatz war für die Entwickler auch, ein ebenso breites wie solides Kommunikationssystem zwischen den beteiligten Behörden auf die Beine zu stellen. Das sind zum einen die jeweils zuständigen Dienststellen der Zollverwaltung (Zollämter, Zollfahndung), nationale Behörden (Statistisches Bundesamt, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Finanzministerium usw.) sowie diverse EU-Behörden.
Beachten Sie: Im Prinzip verarbeiten alle Web-Browser, die die aktuellen Web-Standards unterstützen (Windows Explorer, Firefox, Safari, Opera, Google Chrome usw.) das ATLAS- Programm. Optimiert ist die Zollanmeldungen allerdings für die Browser Explorer Version 7 oder höher, Firefox Version 3 oder höher und Safari Version 4 oder höher. Um wirklich alle ATLAS-Funktionen nutzen zu können, sollten Sie auch JavaScript in Ihrem Browser aktivieren.

Ohne Zusatzprogramme kommen Sie nicht aus

Diese Programme sind quasi die EDV-Schnittstelle zwischen ATLAS und Ihrem hauseigenen IT-System. Auf dem Markt gibt es inzwischen viele Software-Lösungen, in die selbst Abrechnungs- und Buchhaltungsfunktionen integriert sind. Um diese Programme nutzen zu können, benötigen Sie aber noch eine EORI-Nummer (Economic Operators Registration and Identification, ein EU-Nachfolger der bekannten Zollnummern) und eine Beteiligten-Identifikationsnummer (BIN) als elektronischen Ersatz für Ihre Unterschrift.
Achten Sie auch darauf, dass diese Software-Lösungen von der Zollverwaltung geprüft und freigegeben sind und dass sich diese Programme erst rechnen, wenn Sie pro Tag mehr als 10 Vorgänge beim Zoll anmelden müssen. Andernfalls sind Dienstleister oder das IZA-Verfahren günstiger.
Mehr erfahren Sie unter: www.einfuhr.internetzollanmeldung.de/iza/content.do
Beachten Sie: Für das Ausfüllen der Internet-Zollanmeldung haben Sie obendrein nicht viel Zeit. Zwar stehen Ihnen für die Dateneingabe rund 60 Minuten zur Verfügung, der Server stoppt aber sehr schnell die Sitzung, wenn Sie bei der Eingabe zu lange überlegen.

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