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E-Sourcing: Knackpunkte und Kaufkriterien

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Auch ERP-Lösungen haben der elektronischen Beschaffung (noch) nicht zum Durchbruch verholfen. Dabei prophezeiten Software-Gurus schon um 1998, das E-Sourcing innerhalb kürzester Zeit zur Standardtechnologie eines jeden Unternehmens, ob Konzern oder Mittelständler, avancieren würde.

Doch weit gefehlt. In viel zu vielen Einkaufsabteilungen fristet E-Sourcing noch immer ein Mauerblümchendasein.

Warum dies so ist und worauf es zu achten gilt, wenn Sie darüber nachdenken, in Ihrem Unternehmen ERP-Lösungen einzusetzen, verrät Ihnen der „Einkaufsmanager” .

6 Gründe, die den Einsatz von E-Sourcing-Tools verhindern

Seit 2006 führt der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) gemeinsam mit dem Centrum für Supply Management (CfSM) jährlich eine Befragung über den Stand der elektronischen Beschaffung in Deutschlands Einkaufsabteilungen durch.

2012 waren die 6 Hauptgründe, keine E-Sourcingsysteme im eigenen Unternehmen einzuführen:

  1. innerbetriebliche Widerstände (35 %)
  2. mangelnde Projekt-Ressourcen (33 %)
  3. Lieferanten können oder wollen entsprechende Programme nicht unterstützen (19 %)
  4. technische Voraussetzungen nicht vorhanden (16 %)
  5. fehlendes Knowhow oder mangelnde Qualifikationen (13 %)
  6. Geschäftsleitung sträubt sich (8 %)

Praxis-Tipp:Weitere Informationen zur Studie und zum E-Sourcing im Allgemeinenfinden Sie unter www.cfsm.de/studien/elektronische-beschaffung .

ERP-Systeme sind oft der Knackpunkt

Anders als vor 15 Jahren gedacht, sind die Prozesse der Beschaffung viel komplizierter und ineinander verschränkter, als dass sie mit IT-Lösungen von der Stange zu beherrschen wären. Im Prinzip bräuchte jedes Unternehmen für seine Einkaufsaufgaben und -bedürfnisse eine speziell programmierte Software.

Doch das ist besonders für Mittelständler kaum bezahlbar, und deshalb werden oft nicht die passenden Systeme angeschafft. Vor allem beim Einkauf und der Implementierung von ERP-Lösungen werden viele Fehler gemacht.

Da wird blauäugig Katalogangaben oder Verkäuferversprechungen geglaubt, ohne dass sie auf ihre Betriebstauglichkeit für die eigene Firma überprüft würden. Schlimmer noch: Oft sind die innerbetrieblichen Anforderungen und Mindeststandards für solche IT-Systeme überhaupt nicht formuliert – und das nicht nur für den Einkauf, sondern abteilungsübergreifend für das ganze Unternehmen.

Was Sie bei der Anschaffung eines ERP-Systems bedenken sollten, erfahren Sie in der kommenden Woche in Teil 2 dieses Beitrags.

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