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E-Sourcing: Mauerblümchen mit Ambitionen

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Den großen Durchbruch hat die elektronische Beschaffung noch immer nicht geschafft. Dabei werden entsprechende IT-Lösungen mittlerweile seit über 15 Jahren angeboten. Um 1998 prophezeiten Software-Gurus, dass E-Sourcing innerhalb kürzester Zeit zur Standardtechnologie eines jeden Unternehmens, ob Konzern oder Mittelständler, avancieren würde. Doch weit gefehlt.

6 Gründe, die auch 2013 den Einsatz von E-Sourcing-Tools verhindern

Seit 2006 führt der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) gemeinsam mit dem Centrum für Supply Management (CfSM) jährlich eine Befragung über den Stand der elektronischen Beschaffung in Deutschlands Einkaufsabteilungen durch.

2012 waren die 6 Hauptgründe, keine E-Sourcing-Systeme im eigenen Unternehmen einzuführen, im Wesentlichen katalogbasierte Beschaffungstools, IT-gestützte Ausschreibungen sowie Auktionen und IT-gestütztes Lieferantenmanagement:

 
Faktoren die gegen den Einsatz von E-Sourcing sprechen

Der Klärungsbedarf ist noch immer groß

Denn anders als vor 15 Jahren gedacht, sind die Prozesse der Beschaffung viel komplizierter und ineinander verschränkter, als dass sie mit IT-Lösungen von der Stange zu beherrschen wären.

Im Prinzip bräuchte jedes Unternehmen für seine Einkaufsaufgaben und -bedürfnisse eine speziell programmierte Software.

Doch das wäre kaum bezahlbar, und genau da liegt der Hase auch im Pfeffer. Vertretbare Standardlösungen können die Menge der Aufgaben einfach nicht unter einen Hut bringen, wie solide Datenbasis, Schnittstellenund Lieferantenmanagement usw..

Beachten Sie: Trotz dieser Nachteile haben Unternehmen, die E-Tools einsetzen, im vergangenen Jahr rund 10 % Kosten einsparen können.

Mittelständler sind die Schlusslichter

Zwar ist das Interesse an IT-Beschaffungstools in der Regel groß, ihre Einführung scheitert jedoch meist an den geringen Einkaufsmengen, die eine Anschaffung nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht rechtfertigen.

Auf relativer Breite durchgesetzt haben sich:

  • E-Kataloge. Großunternehmen setzen sie zu beinahe 90 % ein, Mittelständler zu 80 %.
  • E-Ausschreibungen. Das Tool mit der zweitgrößten Verbreitung (44 %). Der Rest, ob Großunternehmen oder KMU, hat eine solche IT-Anwendung weder in Nutzung noch in Planung.
  • E-Auktionen. Gegenwärtiger Nutzungsgrad aller Unternehmen nur 24 %. Selbst auf lange Sicht bewerten 60 % aller KMU E-Auktionen für ihre Beschaffungsaufgaben als uninteressant.

Beachten Sie: Beinah 100%ig ist die Ablehnung eines sogenannten Cloud Pro - curements. Knackpunkt ist einerseits die Datensicherheit, und andererseits werden kaum bis keine Vorteile gegenüber „klassischen“ Hosting-Systemen erkannt.

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