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Einkäufergehalt

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Bei Vorstellungsgesprächen sollten Bewerber wissen, welches Einkäufergehalt sie verlangen können. Auch bereits Beschäftigte interessiert diese Frage für die nächsten Gehaltsverhandlungen. Generell lässt sie sich aber nicht beantworten. Mehrere Aspekte bestimmen den Wert eines Mitarbeiters.

Von diesen Faktoren hängt das Einkommen ab

Einige Fachportale veröffentlichen regelmäßig Durchschnittseinkommen für bestimmte Berufe. Die Seite Gehaltsreporter.de stuft die jährlichen Brutto-Einstiegsgehälter für Einkäufer bei 32 000 Euro bis 40 000 Euro ein. Dabei gibt es aber viele Ausreißer nach oben und nach unten. So beeinflusst das Einkaufsvolumen und die damit verbundene Verantwortung das Einkäufergehalt. Ein leitender Angestellter in einem Großbetrieb erhält deutlich mehr Lohn als ein Beschäftigter in einer mittelständischen Firma mit überschaubarer Anzahl an Lieferanten. Wer sich als Chef des Einkaufs für Personal verantwortlich zeichnet, kann sich ebenfalls über eine gute Entlohnung freuen. Schließlich kommt es auf den Wirtschaftssektor an. Produktive Maschinenbauhersteller zahlen in der Regel mehr als Firmen, die niedrigpreisige Waren mit geringer Gewinnspanne verkaufen.

Immer mehr Unternehmen zahlen erfolgsabhängige Vergütungen

In den letzten Jahren lässt sich der Trend beobachten, dass auch Einkäufer zunehmend erfolgsorientiert entlohnt werden. Laut einer Umfrage des Bundesverbands für Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik erhielten 2011 62 % der Befragten eine variable Vergütung. Die Regelungen differieren jedoch. Bei Verkäufern kann das Management eine solche Regelung mit einer Umsatzprovision leicht umsetzen. Bei Einkäufern verhält sich dies schwieriger: Allein auf Einsparungen können die Verantwortlichen nicht achten. Ansonsten geben sie den Anreiz, nur noch billiges und minderwertiges Material zu beschaffen. Deshalb setzen viele Unternehmen auf Zielvereinbarungen, die sowohl Kosteneffizienz als auch Qualität berücksichtigen. Es handelt sich dann nicht um eine allein prozentual berechnete Provision, sondern um einen Bonus. Zahlreiche Firmen würdigen alternativ oder ergänzend, dass Einkäufer zu einem guten Unternehmensergebnis beitragen. Dann überweisen sie als Vergütung oder als Bestandteil einer erfolgsabhängigen Bezahlung eine Gewinnbeteilung. Eine Prämie, die sich an konkreten Zielvereinbarungen im Einkauf orientiert, dürfte aber mehr als eine Beteiligung am Gesamtergebnis motivieren. Einen solchen Bonus können Einkäufer mit ihrer Arbeit unmittelbar beeinflussen, während sie bei einer Partizipation an den Firmenerträgen von zahlreichen anderen Geschäftsbereichen sowie der wirtschaftlichen Gesamtlage abhängen.

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