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Einkäufertipps: So wappnen Sie sich für den drohenden Euro-Crash

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„Einkaufsmanager” -Chefredakteur Jens Holtmann gibt Ihnen heute Strategietipps für Ihre Beschaffung, um die Euro-Turbulenzen zu überstehen

„Einkaufsmanager” -Chefredakteur Jens Holtmann gibt Ihnen heute Strategietipps für Ihre Beschaffung, um die Euro-Turbulenzen zu überstehen Das Ende wird kommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ganz einfach, weil sich EU und Euro in ihrer jetzigen Form überlebt haben und zu einer Transfer-Union verwahrlost sind, in der reiche Länder wie Deutschland kräftig zur Kasse gebeten werden, ohne dass erkennbare Verbesserungen in den Nehmerstaaten auszumachen wären (wie das Beispiel Griechenland zeigt).

Tipp für Einkäufer: Schichten Sie Ihr Lieferportfolio um

Sofern Sie können. Denn falls Ihr Unternehmen alle Vormaterialien oder Rohstoffe in Fremdwährungen einkauft, die eigenen Waren aber im noch bestehenden Euroraum für einen dauerabgewerteten Euro verkauft, kommt eine Spirale von stark steigenden Einstands- und Verkaufspreisen zum Drehen. Mit nachfolgenden Absatzeinbrüchen, die für viele Firmen gefährlich werden dürften.

In Deutschland zu leiden hätten dann besonders Elektronikunternehmen, Chemiebetriebe, Dienstleister, der Großhandel, Logistikunternehmen, Fluggesellschaften sowie die gesamte Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie.

Werden Sie aktiv!

In der Wertschöpfungskette stehen Sie als Einkäufer ja an erster Stelle. Dort merken Sie es zuerst, wenn es auf den Märkten knackt und knirscht. Mit dieser hervorgehobenen Position übernehmen Sie aber auch eine große Verantwortung für Ihr Unternehmen. Besonders in Crash- und Krisenzeiten. Werden Sie also – ohne übersteigerten Aktionismus – aktiv!

3 Maßnahmen, um als Einkäufer im Euro-Crash Oberwasser zu behalten

Gegenwärtig halten Berlin, Brüssel und Paris zwar noch am Euro fest und geben heilige Versprechen ab, die aber ein allzu geringes Verfallsdatum haben:

  1. Gehen Sie Ihre Einkaufs- und Lieferantenlisten durch und stellen Sie ein Risiko-Ranking auf (stark, weniger stark, kaum gefährdet). Legen Sie auch gleich Notfallmaßnahmen fest (welche Ersatzlieferanten oder -materialien gibt es?).
  2. Sprechen Sie Ihre Lieferanten auf die Finanzkrise an (Ihre Geschäftspartner leiden ja auch darunter). Suchen Sie gemeinsam nach Möglichkeiten, um auch in der Krise Ihre Bedarfsmengen und Ihre Versorgung zu sichern. Gehen Sie auf keinen Fall Abnahmeverpflichtungen ein, und akzeptieren Sie auch keine Vertragsabschlüsse über 3 Monate. Flexibilität ist in Krisenzeiten oberstes Gebot!
  3. Intensivieren Sie die Kontakte zu den Banken, besonders Ihrer Hausbank. Lassen Sie sich über Möglichkeiten des Währungs- Hedging beraten und darüber, wie Sie Ihre Rohstoffeinkäufe absichern können. Vergessen Sie dabei nicht, die entsprechenden Preise zu vergleichen!

Beachten Sie: Betreiben Sie auch ein aktives Preis- und Konditionenmanagement. Seit Monaten sinken Rohstoff- und Importpreise – auch für Ihre Lieferanten! Preiserhöhungen sollten Sie dieser Tage deshalb rundweg ablehnen.

Jede Krise hat auch etwas Gutes Keiner kennt Märkte und Preise besser als Sie! Nutzen Sie die Chance. Präsentieren Sie sich (in engem Schulterschluss mit Ihrer Finanzabteilung) als kundiger Krisenmanager – und sorgen Sie im gleichen Atemzug für die Anerkennung des Einkaufs, die er in Ihrem Unternehmen schon lange verdient hat.

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