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Einkauf & Beschaffung: In 5 Schritten zu mehr Erfolg im Einkauf

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Ein anderes Wort für Erfolg ist Veränderung. Wenn Sie erfolgreicher sein wollen, müssen Sie Ihr Lebensumfeld, Ihre Lebenssituation und nicht zuletzt auch sich selbst ändern. Veränderungen bedeuten nicht automatisch Verbesserungen. Ein Bauer, der keine Lust mehr hat, seine Kühe zu melken, hat sich natürlich auch verändert. Ob zum Positiven, ist aber mehr als fraglich.

Wie Sie indes positive Veränderungen einleiten, verraten Ihnen meine Kollegen aus der Einkaufsmanager-Redaktion heute:

1. Schritt: Machen Sie Inventur
Stellen Sie sich vor einen Spiegel, und betrachten Sie sich wie einen fremden Menschen. Wen sehen Sie da? Wie steht er oder sie vor Ihnen? Gerade, krumm, schief? Was sagt Ihnen sein Gesicht? Offen, verschlossen, verbittert? Was denkt er oder sie? Woran besonders oft und gern? Woran weniger gern? Machen Sie Inventur bei sich selbst. Werfen Sie Altes, Abgelebtes auf den Müll. Behalten Sie aber das, was Sie weiterbringt, worauf Sie zukünftig bauen können.

2. Schritt: Entwerfen Sie einen Lebensplan
Ob auf einem Stück Papier, in einer Excel-Tabelle oder einfach nur im Kopf: Entwerfen Sie einen Lebensplan. In allen Einzelheiten. Für den nächsten Monat, das nächste Jahr oder das nächste Jahrzehnt. Wo wollen Sie in 5 oder 8 Jahren leben? Welche beruflichen Ziele setzen Sie sich? Welche privaten?

Beachten Sie: Bei Ihrer Planung sind kleine Manipulationen durchaus erlaubt. Sagen Sie nicht „Ich werde gesund leben“, sondern „Ich lebe gesund“. Mit jeder Wiederholung dringt Ihre aktive Zielformulierung tiefer in Ihr Unterbewusstsein ein. Ein Trick, der Ihnen hilft, das Gesund-Leben Stück für Stück in die Tat umzusetzen.

3. Schritt: Emanzipieren Sie sich
„Jeder ist seines Glückes Schmied“, sagt der Volksmund. Ganz zu Recht. Anderen Menschen oder Umständen die Schuld für die eigene Misere in die Schuhe zu schieben ist immer leicht. Legen Sie dieses kleinkindliche Denken ab. Emanzipieren Sie sich! Ihr Glück oder Unglück, Ihren Erfolg oder Misserfolg haben Sie nicht Ihrem Chef, nicht Ihren Kollegen, nicht Ihrem Partner, nicht der Gesellschaft und auch nicht dem Schicksal oder sonst wem zu verdanken - sondern nur sich selbst.

Übernehmen Sie von jetzt an die Verantwortung für alles, was mit Ihnen geschieht. Für all Ihr Tun und Denken und Sagen. Nicht im Sinne von „an etwas schuld zu sein“, sondern im Sinne von „der Urheber für etwas zu sein“. Sie sind nicht Opfer, Sie sind Gestalter Ihres Lebens! Das ist ein gewaltiger Unterschied.

4. Schritt: Haben Sie keine Angst mehr vor Fehlern
Die meisten Menschen fürchten sich zu versagen. Und blockieren damit nachhaltig ihre Glücks- und Erfolgschancen. Ein Beispiel aus dem Berufsalltag: Sie haben eine Lieferantenverhandlung vergeigt und müssen sich nun eine Standpauke Ihres Chefs anhören. Im Allgemeinen werden Sie sich danach noch über Tage klein und elend fühlen, haben Sie doch nachweislich schlechte Arbeit geleistet.

An diesem Tatbestand soll auch nichts beschönigt werden. Fakt ist Fakt. Doch genau da sollten Sie ansetzen: bei den Fakten! Sagen Sie sich: „Das ging total daneben gestern.“ Doch gehen Sie offensiv mit Ihren Fehlern um. Spielen Sie besagte Lieferantenverhandlung noch einmal im Gedächtnis durch und analysieren Sie die Fakten, die zu Ihrer Schlechtleistung geführt haben. Übernehmen Sie für alle von Ihnen gemachten Fehler die Verantwortung (siehe Schritt 3).

Ein kluger Mann hat einmal gesagt: „Es gibt keine Fehler, es gibt nur Ergebnisse.“ Ihre Verhandlungsergebnisse waren schlecht, die nächsten werden besser sein. Nicht mehr und nicht weniger. Sehen Sie von jetzt an Fehler als Hinweisschilder, die Ihnen zeigen, dass etwas schiefgelaufen ist.

5. Schritt: Helfen Sie anderen
Dass nichts für sich allein existiert und alles miteinander verbunden ist, werden nur Nihilisten bestreiten. Dabei dürfte eigentlich der nächstbeste Gang zur Tankstelle oder zum Zahnarzt genügen, um sie eines Besseren zu belehren. Denn ständig brauchen wir jemanden, der uns weiterhilft: ob mit Benzin oder mit einer Jacketkrone.

Fern von aller Samariter-Seligkeit ist Helfen und Unterstützen der 5. Erfolgsfaktor. „Hilf anderen, und dir wird geholfen“, dieser Rat ist sein schlichtes Geheimnis. Genauer: „Hilf anderen, erfolgreicher zu sein, und du wirst selbst mehr Erfolg haben.“

Fangen Sie bei Ihren Kollegen an. Betrachten Sie sie nicht mehr als Ihre Konkurrenten. Helfen Sie ihnen, erfolgreich zu sein, und Sie haben ein paar Freunde gewonnen. Verhelfen Sie Ihrer Firma zu mehr Wettbewerbsfähigkeit, und Sie haben Ihren Arbeitsplatz gesichert. Denn, wie gesagt, nichts existiert für sich allein. Alles ist miteinander verbunden.

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