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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Fortbildungsangebote für Energieverantwortliche: Machen Sie sich fit für die Aufgaben der Zukunft

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Urheber: ra2 studio | Fotolia

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Die betrieblichen Aufgaben im Bereich des Energiemanagements werden immer komplexer. Dadurch wird die Notwendigkeit für Sie und Ihre Mitarbeiter, sich weiterzubilden, größer.

In den letzten Jahren haben sich neben den klassischen Studiengängen eine Reihe alternativer Weiterbildungsmöglichkeiten entwickelt.

Der Energiemanager (IHK)

Als einer der ersten Anbieter haben die IHKs den Lehrgang des Energiemanagers entwickelt und seit 1999 weiter ausgebaut. Durch die Internationalisierung zum European Energy Manager (Eurem) ist der Abschluss auch international anerkannt.

Aktuell wird diese Fortbildung unter Federführung der IHK Nürnberg in 21 Ländern angeboten. Bisher gab es etwa 3.000 Absolventen.

Ein international besetzter Führungskreis kümmert sich um die Weiterentwicklung und die Einhaltung der Qualitätsstandards.

Zielgruppe: Der Lehrgang Energiemanager (IHK) wendet sich an Energiedienstleister sowie Fach- und Führungskräfte, die als Energieverantwortliche im Unternehmen fungieren (also z. B. an Betriebsleiter, Produktionsleiter, Energiebeauftragte, Prozess- Ingenieure, Betriebstechniker oder Facility-Manager).

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Ablauf: Angeboten wird dieser Lehrgang meist in Teilzeit. Er umfasst etwa 200 Unterrichtsstunden; dazu kommen noch rund 130 Stunden für die Workshops, Tests und die Präsentation der Projektarbeit.

Die Fortbildung erstreckt sich über 6 bis 8 Monate, die Unterrichtseinheiten finden meist am Freitagnachmittag und samstags statt.

In Bremen wird der Kurs auch in einem Vollzeitblock angeboten. Dort können Sie somit den gesamten Kurs in wenigen Wochen absolvieren.

Inhalte: Die Teilnehmer erhalten Vorlesungen und Praxisbeispiele zu diesen Themen:

  • energietechnische Grundlagen
  • Heizung und Geothermie
  • Prozesswärme
  • Dampf- und Wärmerückgewinnung
  • Beleuchtung
  • Druckluft
  • elektrische Antriebe
  • Energierecht
  • Energieeinkauf/-handel
  • Contracting
  • Energiemanagementsysteme
  • Mess-, Regel- und Steuerungstechnik
  • Lastmanagement
  • Green IT
  • Klima-/Lüftungs- und Kältetechnik
  • Kraft-Wärme(Kälte-)-Kopplung
  • Solartechnik
  • Biomasse
  • energieeffiziente Gebäude

Darüber hinaus wird Wissen aus Bereichen wie Projektmanagement und Wirtschaftlichkeitsberechnung vermittelt.

Die einzelnen Themenfelder werden inhaltlich durch fachspezifische Experten aufbereitet. Sie sind verantwortlich für die Vorlesungsskripte der Dozenten und entwickeln die zahlreichen Berechnungstools, mit deren Hilfe die Ausbildung praxisnah gestaltet wird. Diese Berechnungstools können Sie für Ihre Projekte im eigenen Betrieb einsetzen.

Projektarbeit: Um das Zertifikat „Energiemanager (IHK)“ zu erhalten, muss sich der Teilnehmer einem schriftlichen Abschlusstest unterziehen. Zusätzlich fertigt er eine Projektarbeit (10 bis 20 Seiten) zu einem Effizienzthema aus seinem eigenen Arbeitsumfeld an, die er anschließend präsentiert.

Die Elemente der Projektarbeit sind:

  • Ist-Analyse
  • Optimierungsvorschläge
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung für die vorgeschlagenen Maßnahmen

Kosten: Die Kosten für den Lehrgang betragen etwa 2.500 bis 3.000 €.

Zusammenfassung: Mit diesem Abschluss werden die Teilnehmer befähigt, im Unternehmen effiziente Energietechnik und betriebliches Energiemanagement ein- bzw. fortzuführen.

Der Energiemanager (IHK) ist in der Lage, sein Unternehmen neben der Betreuung in Energieeffizienzdingen auch im Bereich Energieeinkauf zu unterstützen. Letztendlich soll er neben allen wirtschaftlichen Zielen auch einen aktiven Beitrag zu den Klimaschutzbemühungen seines Unternehmens leisten können.

Weitere Details finden Sie unter de.eurem.net .

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