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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Lassen Sie sich Ihr Energieeffizienzvorhaben vom Staat bis zu 30% fördern

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Gehört Ihr Unternehmen zu den vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland? Dann können auch Sie sich einzelne Energieeffizienzmaßnahmen mit einem staatlichen Zuschuss fördern lassen. Für 2013 können Sie Ihre Maßnahmen noch bis zu 30% vom Staat unterstützen lassen.

Antragsberechtigt sind – laut BAFA – Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens
43 Mio. €. Ebenfalls antragsberechtigt sind Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von höchstens 100 Mio. €.

Diese können allerdings nur Zuschüsse in Höhe von 20 % der zuwendungsfähigen Kosten beantragen.

Welche Effizienzprojekte sind förderfähig?

Förderfähig ist immer nur der Ersatz von einzelnen Anlagen durch hocheffiziente Anlagen. Eine Förderung von Neuinvestitionen ist ausgeschlossen. Der Investitionsrahmen liegt bei einem Netto-Investitionsvolumen zwischen mindestens 5.000 € und maximal 30.000 € inklusive Nebenkosten für die Planung und die Installation.
Um allerdings förderfähig zu sein, müssen Planung und Installation von externen Dritten erbracht werden.

Das Förderprogramm „Einzelmaßnahmen für Investionszuschüsse zum Einsatz hocheffezienter Querschnittstechnologien im Mittelstand“ kommt sprachlich zunächst etwas geschwollen daher. Es scheint fast, als sollte nicht jeder gleich merken, dass er dieses Programm selbst nutzen kann. Eine Querschnittstechnologie ist eine innovative Technologie, die wir vereinfacht mal mit „für jeden was dabei“ übersetzen.

Welches Effizienzprojekt kommt für Ihr Unternehmen infrage?

Gefördert werden unter anderem Projekte in folgenden Bereichen:

  • elektrische Motoren und Antriebe
  • Pumpen
  • raumlufttechnische Anlagen
  • Druckluftsysteme
  • Anlagen zur Wärmerückgewinnung und zur Abwärmenutzung

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Wie erfolgt die Förderung – und was gilt es besonders zu beachten?

Die Förderung erfolgt immer als Projektförderung, und zwar in Form einer Anteils- finanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss.

Allerdings müssen Sie dabei dringend Folgendes beachten: Wählen Sie diese Art der Förderung, schließt das die Inanspruchnahme anderer öffentlicher Förderprogramme für dieselbe Maßnahme aus!

Außerdem müssen Sie beachten, dass Ihr Unternehmen in diesem und den vorangegangenen 2 Steuerjahren eine Gesamtsumme an Fördergeldern von 200.000 € nicht überschreiten darf.

Hier gilt die Gesamtsumme für die Förderung hocheffizienter Querschnittstechnologien und anderer öffentlicher Förderprogramme. Es ist eine „Deminimis“-Erklärung abzugeben.

Antrag stellen – aber richtig!

Den „Antrag auf Förderung von Einzelmaßnahmen“ im Rahmen der Förderung hocheffizienter Querschnittstechnologien finden Sie auf der Internetseite des BAFA unter www.bafa.de > Energie > Querschnittstechnologien > Formulare. Er enthält allgemeine Angaben zum Unternehmen, zur geplanten Maßnahme, zu den Querschnittstechnologien und zu den geplanten Kosten.

Wie bei vielen anderen Förderprogrammen auch ist es wichtig, dass mit der Maßnahme, für die die Förderung beantragt wird, vor der Antragstellung noch nicht begonnen worden ist. Planungsleistungen dürfen allerdings vor der Antragstellung erbracht werden.

Wichtig ist auch, dem ausgefüllten Antragsformular Ihren Handelsregisterauszug beizulegen.
Erhalten Sie einen positiven Bewilligungsbescheid, beträgt der Bewilligungszeitraum, innerhalb dessen die Anlage betriebsbereit sein muss, 9 Monate.

Die Auszahlung kann dauern

Wenn Sie Ihr Projekt innerhalb des Bewilligungszeitraums umgesetzt haben, müssen Sie dem BAFA einen Verwendungsnachweis vorlegen. Erst nach Abschluss der Prüfung dieses Verwendungsnachweises wird der Zuschuss ausgezahlt. Für die Vorlage dieses Nachweises haben Sie – nach Ablauf des Bewilligungszeitraums – maximal 6 Monate Zeit.

Wie führen Sie den Verwendungsnachweis? Was ist besonders zu beachten?

Zunächst ist die Verwendungsnachweiserklärung des BAFA vollständig auszufüllen. Hier müssen Sie die tatsächlich realisierten Kosten angeben und die erzielte elektrische und/oder thermische Endenergieeinsparung bestimmen.

Außerdem müssen die Installateure, die die Arbeiten ausgeführt haben, die Fachunternehmererklärung ausfüllen und unterschreiben. Die Fachunternehmer bestätigen damit auch die Richtigkeit ihrer Angaben im Verwendungsnachweis.

Wenn Sie das Verwendungsnachweisverfahren erfolgreich geführt haben, können Sie sich – zusätzlich zu den Einsparungen durch Ihre Effizienzmaßnahme – über einen staatlichen Zuschuss von 30 % bzw. 20 % (bei größeren Unternehmen) Ihrer Investitionskosten freuen. Der Weg zu den Fördermitteln klingt mal wieder etwas aufwendig.

Wie immer müssen Sie zur Beantragung umfangreiche Unterlagen bereithalten. Doch das werden Sie im Zusammenhang mit anderen Förderprogrammen sicher schon kennen.

In der Gesamtbetrachtung ist es ein interessantes Förderprogramm, das vor allem auch kleinere Vorhaben zu realisieren hilft. Sicher erfahren Sie Unterstützung von Herstellern und Dienstleistern, die mit der Umsetzung der Effizienzmaßnahmen beauftragt werden.

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