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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Managementsysteme: EMS bringt Professionalisierung

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Von coupling-media,

Wie andere Managementsysteme auch, dient das Energiemanagement der Strukturierung und Professionalisierung des Unternehmens. Auch wenn der Aufwand zu Beginn recht groß ist, lohnt sich die Investition in ein Energiemanagementsystem (EMS) – auch ohne Steuervorteil.

Die ISO-Zertifizierung verlangt vom Unternehmen, eine schriftliche Energiepolitik als langfristige Strategie und Leitbild in Bezug auf den Umgang mit Energie zu erarbeiten. Dieses Vorgehen dient der Verdeutlichung von Prozessen und Abläufen.

Nicht selten werden dabei auch interne Abläufe neu strukturiert, da sie im Zuge der Bearbeitung neu durchdacht werden. So ergeben sich mitunter außer etwa Ener- gieeinsparungen oder Qualitätsverbesserungen auch Strukturveränderungen, die dem Unternehmen helfen, sich zu verbessern.

Alle Zertifizierungen unterstützen das Unternehmen darin, besser zu werden.

Zertifizierungen sind im Grunde nur die schriftliche Bestätigung dafür, dass ein Unternehmen den Prozess der Weiterentwicklung erfolgreich durchlaufen hat.

Der wirkliche Nutzen ist der Prozess – nicht das Zertifikat.

Viele Unternehmen brauchen einen gewissen Druck, um die nötigen Veränderungen, die im Zuge eines Managementprozesses auf das Unternehmen zukommen, umzusetzen. Dieser wurde beim Qualitätsmanagement von den Kunden aufgebaut, die derartige Qualifizierungen von ihren Lieferanten verlangten. Beim EMS ist es derzeit die steuerliche Subvention, die den Prozess zum Laufen bringt.

Beispeilüberischt EMS


Die Module beim EMS sind vergleichbar mit denen anderer Managementsysteme (Bildquelle: Dena)

Die 5 Arten des Denkens

Die Einführung eines EMS wird sich positiv auf viele Bereiche des Unternehmens auswirken.

  • Proaktives Denken:
    Das vorausschauende Durchdenken und Gestalten der zukünftigen Handlungen des Unternehmens.
  • Sensitives Denken:
    Die sensible Beobachtung der Umwelt und die Bereitschaft, auf Veränderungen zu reagieren.
  • Ganzheitliches Denken:
    Das Betrachten des Unternehmens als Ganzes mit all seiner Komplexität.
  • Potenzialdenken:
    Das Erschließen und Nutzen aller zur Verfügung stehenden Ressourcen.
  • Ökonomisches Denken:
    Das sparsame Wirtschaften und das Vermeiden von Verschwendung.

Alle diese Aspekte werden dazu beitragen, Ihr Unternehmen auf die Veränderungen der nächsten Jahre vorzubereiten. Denn die Kosten für Energie werden Jahr für Jahr steigen. So wird die EEG-Umlage für das Jahr 2014 bereits bei über 6 ct/kWh gesehen. Und auch weitere Faktoren werden sich verändern.

Starten Sie Ihr EMS

Ganz gleich, ob Sie nun durch mögliche Rückerstattungen oder EEG-Reduzierungen dazu „gezwungen“ werden, ein EMS einzuführen oder nicht, die Vorteile liegen klar auf der Hand.

Viele Prozesse sind Ihnen sicher vertraut. Denn die Module des EMS sind vergleichbar mit den Arbeitsschritten, die Sie vielleicht schon aus dem Bereich Qualitäts- oder Umweltmanagement kennen. Wahrscheinlich fällt es darum auch den großen Unternehmen in der Regel nicht schwer, sich auf diese neuen Bedingungen einzustellen. Dort herrschen häufig deutlich ausgeprägtere Organisations- und Managementstrukturen. Nutzen Sie zur Umsetzung Ihres EMS die umfangreichen Hilfsmittel, die Ihnen von öffentlicher Seite zur Verfügung gestellt werden:

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