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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Neue Mittelstandsinitiative: Energiewende

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Von coupling-media,

Deutschland macht sich auf den Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien. Dieser Weg kann und soll jedoch keinesfalls an den kleinen und mittelständischen Unternehmen vorbeiführen, denn die bilden laut Bundesumweltminister Peter Altmaier „das Rückgrat unserer Volkswirtschaft“.

Um auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) mit ins Boot in Richtung einer Zukunft mit erneuerbaren Energien zu holen, haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), das Bundesministerium für Umwelt (BMU), Naturschutz und Reaktorsicherheit, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie der Zentralverband des deutschen Handwerks ZDH zum 1. Januar 2013 eine Vereinba- rung geschlossen: die Mittelstandsinitiative Energiewende. Das Hauptaugenmerk dieser neuen Initiative liegt auf dem Thema Energieeffizienz. Energieeffizienz gilt den Initiatoren als Schlüssel zum Erfolg der Energiewende sowie zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der KMU. Denn gerade diese Unternehmen sind von den hohen Umlagen auf die Energiepreise (siehe Energiemonitor 2/2013) besonders betroffen, meistens ohne die Chance, Sonderregelungen für sich in Anspruch nehmen zu können.

Die Initiative will auf 3 Hauptfeldern aktiv werden:

1. Den Dialog vor Ort stärken

Hier geht es um den Austausch und die Aufklärung über die Zusammenhänge zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und den Auswirkungen auf die Unternehmen. Die Initiatoren wollen die Informationswege zwischen der regionalen Wirtschaft und der Politik ausbauen. Dazu sollen regelmäßig Regionaldialoge zwischen dem BMU, dem BMWi und der Wirtschaft stattfinden.

2. Information und Beratung optimieren

Zunächst soll ermittelt werden, welche Hemmnisse in der Praxis tatsächlich der Durchführung von Effizienzmaßnahmen entgegenstehen. Auf dieser Grundlage werden dann Strategien ermittelt, wie das bereits vorhandene Informations- und Beratungsangebot optimiert und bedarfsgerecht ausgebaut werden kann. Unternehmen sollen gezielt angesprochen und motiviert werden, vorhandene und teils geförderte Angebote an Beratungs- und Informationsinstrumenten effektiv zu nutzen.

3. Wissensvermittlung, Qualifizierung und Erfahrungsaustausch verbessern

KMU sollen unterstützt werden, die eigenen Energieeffizienzpotenziale zu erschließen. Außerdem sollen die neuen Qualifizierungsmöglichkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien in den Unternehmen, aber auch bei den Berufsanfängern verstärkt kommuniziert werden. (In einer unserer nächsten Ausgaben werden wir speziell über diese neuen Qualifikationen berichten.) Zum Erfahrungsaustausch sollen u. a. Unternehmensnetzwerke unterstützt werden, die ihre Erfahrungen „in die Breite bringen“ sollen. Mit der neuen Initiative entsteht gleichzeitig eine neue Servicestelle für Unterneh- mer sowie für Mitarbeiter der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks. Hier erhalten Sie Auskunft über Förderprogramme sowie weiterführende Informationen zum Thema Energiewende und betriebliche Energieeffizienz in KMU. Diese Servicestelle finden Sie unter www.mittelstand-energiewende.de/ servicestelle/. Alle aktuellen Informationen über die Mittelstandsinitiative Energiewende fin- den Sie unter www.diemittelstandsiniti ative.de.

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