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Neues Bafa-Förderprogramm Energiemanagementsystem: einführen und sparen!

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Das neue Förderprogramm der Bafa überstützt Unternehmen finanziell bei der Einführung eines Energiemanagementsystems und der damit verbundenen Kosten für Zähler und Software. Lesen Sie in diesem Beitrag von Markus Barella, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes „Energiemonitor” , welche besondere Bedingungen hierfür gelten.

Das neue Förderprogramm der Bafa überstützt Unternehmen finanziell bei der Einführung eines Energiemanagementsystems und der damit verbundenen Kosten für Zähler und Software. Lesen Sie in diesem Beitrag von Markus Barella, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes „Energiemonitor” , welche besondere Bedingungen hierfür gelten. Das Thema ist in aller Munde. Energiemanagementsysteme oder kleinere Energiecontrollings werden in der nächsten Zeit in vielen Unternehmen Einzug halten. Da ist eine Förderung der Aufwendungen sicher sinnvoll.

Gefördert werden diese 4 Punkte:

  1. Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems: maximal 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (bis 8.000 Euro)
  2. Erstzertifizierung eines Energiecontrollings: maximal 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (bis 1.500 Euro)
  3. für den Erwerb von Messtechnik: maximal 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (bis 8.000 Euro)
  4. für den Erwerb von Software: maximal 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (bis 4.000 Euro)

Die Gesamtsumme der Zuwendungen ist auf maximal 20.000 Euro pro Unternehmen innerhalb eines Zeitraums von 36 Monaten beschränkt.

Die Zahlungen gelten als „Deminimis“- Beihilfe. Die Gesamtsumme aller enthaltenen Beihilfen des antragstellenden Unternehmens darf in den letzten 3 Jahren 200.000 Euro nicht überschritten haben.

Prüfen Sie, ob Sie eine Förderung beantragen können

Die Förderung der Erstzertifizierung eines vollständig eingerichteten Energiecontrollings (Punkt 3.1.2 der Förderbedingungen) steht nur Unternehmen offen, deren durchschnittliche Jahresenergiekosten 200.000 Euro nicht überschreiten.

Unternehmen, deren Energiekosten über diese Grenze hinausgehen, können aber von der Möglichkeit der Förderung der Erstzertifizierung eines vollständig eingerichteten Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001 (Punkt 3.1.1) Gebrauch machen.

Die Förderung des Erwerbs von Messtechnik (Punkt 3.1.3) und von Software (Punkt 3.1.4) ist unabhängig von den durchschnittlichen Jahresenergiekosten. Die kompletten Förderbedingungen finden Sie unter www.bafa.de .

Das gilt, wenn Sie den Spitzenausgleich wahrnehmen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die den Spitzenausgleich wahrnehmen, können sich nur die Erstzertifizierung eines vollständig eingerichteten Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 fördern lassen.

Hintergrund ist, dass Sie – jetzt neu – bereits dazu verpflichtet sind, zumindest einen Energieaudit-Bericht nach DIN EN 16247-1 (Anlage 1 der SpaEfV) oder ein alternatives System (Anlage 2 der SpaEfV) einzuführen um den Spitzenausgleich weiterhin nutzen zu können. Es wird also nur dann gefördert, wenn das KMU über die gesetzlichen Anforderungen hinaus aktiv wird.

Die Förderung für Messtechnik und Software ist dabei nicht möglich.

Achtung:Für Nicht-KMU, die den Spitzenausgleich wahrnehmen, ist die Förderung vollständig ausgeschlossen!

KMU werden bei ISO 50001 Zertifizierung unterstützt

Die ISO-50001-Einführung ist komplex, führt aber durch die Umsetzung von gezielten Effizienzmaßnahmen und Veränderungen im Produktionsprozess meist zu deutlichen Energieeinsparungen.

Die zusätzliche Förderung minimiert Ihren finanziellen Mehraufwand der ISOZertifizierung und motiviert dazu, ein umfassenderes System einzuführen.

Achtung bei besonderen Ausgleichsverfahren!

Nicht antragsberechtigt sind Unternehmen oder selbstständige Unternehmensteile, die im laufenden oder vergangenen Jahr die besondere Ausgleichsregelung (z. B. EEG-Reduzierung) wahrgenommen haben und dafür zum Nachweis einer Zertifizierung verpflichtet waren (mehr als 10 GWh Strombezug).

(Quelle: IHK Nürnberg)

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