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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Wie Sie jetzt mit Photovoltaik Energiekosten sparen

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Urheber: Gina Sanders | Fotolia

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Der Mittelstand setzt auf selbst erzeugten Strom, um den erneuten Kostensteigerungen entgegenzuwirken. Photovoltaikanlagen auf dem eigenen Dach produzieren Strom bereits für ca. 10 ct/kWh. Damit ist er deutlich günstiger als der Strom aus dem Kraftwerk.

Bis vor wenigen Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass Strom aus PV- Anlagen so schnell konkurrenzfähig wird. Die aktuelle Diskussion um die Höhe der EEG-Umlage hat dazu geführt, dass viele Unternehmer noch nicht erkannt haben, dass Anlagen sich heute bereits ohne Subventionen rechnen.

Preisstabilität durch Photovoltaik

Ein Teil der jährlichen Preissteigerungen beim Strompreis entsteht durch den starken Zubau an Photovoltaikanlagen. Doch was auf der einen Seite die Kosten in die Höhe treibt, hat auf der anderen Seite auch zu einem deutlichen Preisverfall der Anlagen geführt. Die deutlich abgesenkte EEG-Vergütung steht nun wieder im gleichen Verhältnis zu den Anlagenpreisen wie vor einigen Jahren.

TIPP Orientieren Sie sich nicht an der EEG-Förderung. Es ist viel lukrativer, den Strom selbst zu verbrauchen.

Unternehmer sollten Anlagen unter dem Aspekt des Eigenverbrauchs planen und errichten. Denn Anlagen auf dem eigenen Dach produzieren den Strom bereits günstiger, als er im Einkauf bezogen werden kann, da Sie die Netzentgelte sowie Steuern und Abgaben sparen. Nachteilig in dieser Betrachtung ist lediglich, dass der Anlagenpreis und damit indirekt der Strom für die nächsten 20 Jahre sofort fällig wird. Die meisten Banken finanzieren Photovoltaikanlagen jedoch ohne größere Schwierigkeiten.

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TIPP Vollfinanzierte PV-Anlagen produzieren Strom für 10 ct/kWh bei 20 Jahren Preisstabilität.

Natürlich können die meisten produzierenden Unternehmen nur einen kleinen Teil ihres Energieverbrauchs selbst erzeugen. Die lokal erzeugte Energie lässt sich zum Teil zu 100 % vor Ort verbrauchen. In diesem Fall spielt die jeweils gültige Einspeisevergütung für Sie keine Rolle.
Lassen Sie bei der Anlagenplanung eine umfangreiche Analyse der möglichen Eigennutzung auf Grundlage Ihres Lastprofils durchführen. Wenn sich dabei herausstellt, dass Sie geringe Prozente Ihrer Energie nicht selbst verbrauchen können, denken Sie ernsthaft darüber nach, ob für den kleinen Anteil überschüssige Energie eine An- tragstellung nach dem EEG sinnvoll ist. Das Verfahren ist mit regelmäßigem Aufwand verbunden und lohnt sich nur, wenn Sie tatsächlich genügend Energie einspeisen.

Kleine Überproduktionen schenken Sie einfach Ihrem Energieversorger – das spart Ihnen eine Menge Verwaltungsaufwand.

Wenn sich herausstellt, dass Sie den größten Teil der selbst erzeugten Energie vor Ort verbrauchen können, sollten Sie Ihre neue Anlage lieber etwas kleiner planen, um eine 100%ige Eigennutzung sicherzustellen. Wenn es in 2 bis 3 Jahren wirtschaftlich interessant ist, Strom in Batterien zu speichern, erweitern Sie die Anlage und belegen Ihr Dach komplett.

Vorsicht: Die EEG-Umlage-Falle!

Der selbst erzeugte Strom ist nur dann komplett steuer- und umlagenbefreit, wenn der Anlagenbetreiber gleichzeitig Stromabnehmer ist. Ist das nicht der Fall, spricht man von einer Vor-Ort-Vermarktung. Im Gegensatz zum Eigenverbrauch fällt dann auf die erzeugte Strommenge eine um 2 ct/ kWh reduzierte EEG-Umlage an, die monatlich abgeführt werden muss.

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