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Euro Immer für eine Überraschung gut

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An diesem Auf und Ab war aber nicht die übliche Verdächtige schuld, die US-amerikanische Notenbank FED, sondern EZBPräsident Draghi. Als er Anfang November aus Sorge vor einer drohenden Deflation eine Leitzinssenkung auf Rekordtief verkündete, war aus dem erfolgsverwöhnten Euro die Luft aus.

Relation US-Dollar–Euro

 

Im Vorfeld hatte die Gemeinschaftswährung am 28. Oktober 2013 allerdings mit 1,38 $ ein 2-Jahreshoch aufgestellt. Nach der Zinssenkung der EZB war der Euro dann kurz auf unter 1,33 $ abgerutscht, um sich gegenwärtig bei rund 1,36 $ zu berappeln.
Damit sind Kursfantasien von einer Euro-Dollar-Relation vom 1,40 vom Tisch, wie es sie noch vor knapp einem Jahr gegeben hatte. Zumal die USA in diesem Jahr mit der Rückführung von QE3 beginnen dürfen und es generell um die Konjunkturaussichten in den Staaten besser bestellt ist als im Euroland.

Wechselkursentwicklungen gegenüber ausgesuchten Währungen – Euro Immer für eine Überraschung gut

  • Yen–Euro: Der starke Euro hatte den Yen mit rund 135 JPY zwischenzeitlich auf den niedrigsten Stand seit Ende 2009 abrutschen lassen. Seit November hat sich die japanische Währung zwar wieder gefangen, von einer grundsätzlichen Trendwende kann aber nicht die Rede sein. Wenn die Währungshüter in Tokio auch freundliche Töne anschlagen und nicht mehr von einem Währungskrieg sprechen, dürfe beim Währungspaar EUR-JPY auf längere Sicht der Yen der Verlierer sein.

 

  • Pfund–Euro: Unklar ist dagegen, wo das Währungspaar EUR-GBP in einem Jahr steht. Pro und Kontra halten sich ungefähr die Waage. Nach einer langen Schwächephase können die Briten mit guten Wachstumsaussichten punkten und auf ein erstarktes Pfund hoffen. Andererseits hellt sich auch im Euroraum die Konjunktur immer weiter auf. Selbst und besonders in den krisengeplagten Peripherieländern, was eine starke Gemeinschaftswährung vermuten lässt. In der Summe dürfe sich die Pfund-Euro-Relation übers Jahr im Durchschnitt bei 0,83 GBP einpendeln.

 

  • Franken–Euro: Die Schweiz und der Schweizer Franken sind für Finanzinvestoren aus aller Welt immer noch der sichere Hafen. Entsprechend unaufgeregt geht es auch bei den Wechselkursen Franken–Euro zu. Nach Ausschlägen von über 1,50 zum Jahreswechsel 2009/2010 rutscht der Wechselkurs seit Ende 2011 mehr oder weniger konstant an der Mindestkursgrenze von 1,20 entlang. Dabei sollte es vorerst auch bleiben. Zwar sind die Konjunkturaussichten für die schweizerische Wirtschaft auch nicht rosig, aber immer noch besser als für das Euroland.


Beachten Sie: Um Überbewertungen zu unterbinden, hatte die Schweizerische Nationalbank (SNB) 2011 einen Mindestkurs von 1,20 Franken zum Euro festgelegt.

  • Schwedenkrone–Euro: Die jüngsten Inflationsdaten haben die schwedische Krone mit 9,00 SEK so schwach werden lassen wie zuletzt im Sommer 2012. Nach dieser Hiobsbotschaft war eine Leitzinssenkung erwartet worden. Doch die Stockholmer Riksbank ziert sich und will trotz schwacher Wachstumsaussichten den Leitzins zum Jahresende sogar noch anheben.
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