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FMEA-Analyse für Supply-Chain-Risiken

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Sie kennen das. Ein Lieferant fällt wegen Bruch des Werkzeuges aus. Auf wichtige Teile hat der Zoll den Daumen drauf. Die Sendung eines Low-Cost-Country-Lieferanten ist zur Hälfte „Schrott“. Solche Supply-Chain- Risiken treffen viele Unternehmen unvorbereitet. Die FMEA-Analyse (Failure Mode and Effects Analysis, Fehler-, Möglichkeitsund Einfluss-Analyse oder kurz „Auswirkungsanalyse“) ist eine analytische Methode, um potenzielle Schwachstellen entlang der gesamten Lieferkette zu finden.

Bekannt geworden ist die FMEA insbesondere in der Design- bzw. Entwicklungsphase neuer Produkte und wird von Lieferanten von Serienteilen für die Automobilhersteller, aber auch anderen Industrien gefordert.

Supply-Chain-FMEA

Die globalen Lieferketten der Einkaufsabteilungen sind störanfällig und verletzlich. Jede Störung ist ein „finanzieller Sprengsatz“ und vor allen Dingen eine Gefahr für die eigene Lieferfähigkeit auf der Absatzseite. Das systematische Managen von Supply-Chain-Risiken ist daher ein klarer Wettbewerbsvorteil und ein Verkaufsargument gegenüber dem Kunden. Außerdem kann so die Prämie für die Betriebsunterbrechungsversicherung reduziert werden.

Die systematische Supply-Chain-FMEA besteht aus 3 Phasen:

1. Risiko-Identifikation: Das Ergebnis dieser Phase ist der Risikokatalog.
2. Risiko-Bewertung: Das Ergebnis ist ein Risikoportfolio.
3. Risiko-Steuerung: Das Ergebnis ist ein Maßnahmenkatalog zur Steuerung/ Neutralisation der Risiken.

1. Phase: Risikoidentifikation

In dieser Phase gibt es 4 Arbeitsschritte:
1.1 Abgrenzung der Supply Chain nach Endprodukt, Absatzmärkten, Beschaffungsmärkten oder der geografischen Verteilung und Darstellung im Portfolio.
1.2 Supply-Chain-Visualisierung mit dem SCOR-Modell.
1.3 Identifikation der tatsächlichen und potenziellen Risiken mithilfe ursachenbezogener Risiko-Checklisten auf der Basis des SCM-Zielsystems (Kosten, Qualität, Termin).
1.4 Erstellen des internen Risikokatalogs nach Ursachen und Wirkungen auf die gesamte Supply Chain sowie den bisherigen Gegenmaßnahmen.
Beachten Sie: Das genaue Herausstellen und Absichern der verschiedenen Supply Chains kommt eine große Bedeutung zu. Wenn im Alltag die Kette reißt, dann ist ein Plan B wie eine Versicherung.

2. Phase: Risikobewertung

Danach folgen diese 3 Schritte:
2.1 Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit anhand einer Skala.
2.2 Bewertung des Schadenausmaßes anhand einer Skala.
2.3 Visualisierung im Risikoportfolio (Eintrittswahrscheinlichkeit/Schaden).

3. Phase: Risikosteuerung In dieser Phase ist Folgendes zu erledigen:

3.1 Konkrete Maßnahmen zur Steuerung auf operativer und strategischer Ebene festlegen.
3.2 Analyse und Bewertung der möglichen Handlungsoptionen auf Wirtschaftlichkeit etc.
3.3 Entscheidung, Einführung und Überwachung.
Mehr zu Supply-Chain-FMEA lesen Sie in der Fortsetzung dieses Beitrags, die wir Ihnen in wenigen Tagen präsentieren.

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