Gratis-Download

Durch die systematische Optimierung der Beschaffungskosten können die den Gewinn Ihres Unternehmens deutlich zu erhöhen – und das ohne schmerzliche...

Jetzt downloaden

Gläserne Lieferanten

0 Beurteilungen

Erstellt:

Reichte es vor ein paar Jahren noch, seine Lieferanten und Dienstleister auf ihre Leistungsfähigkeit und Qualität zu prüfen, kommt heute ein ganzer Katalog von Compliance- Vorschriften dazu.

Zu Risiken und Nebenwirkungen

Inklusive saftiger Strafandrohungen. Lässt sich beispielsweise ein Einkäufer im Ausland von einem Lieferanten bestechen und die Sache kommt an die Öffentlichkeit, ist nicht nur der Ruf des einkaufenden Unternehmens beschädigt, es muss auch mit einer strafrechtlichen Verfolgung gerechnet werden.

Um dem vorzubeugen, haben inzwischen viele große, aber auch mittelständische Unternehmen Prüfprogramme entwickelt, um gar nicht erst in den Verdacht eines Gesetzesverstoßes zu geraten. Im Compliance- Neudeutsch heißen diese Programme „Business-Partner-Screening“. Praxis-Tipp: Anwaltskanzleien kamen natürlich schnell auf den Dreh, dass sich hier ein neuer Dienstleister-Markt auftut. Im Internet bieten diverse Firmen ihre Dienste an. Eine davon ist die Kanzlei Roxin (www.roxin.de/de/home.html).

Bis ins 3. und 4. Glied

Wie weiland in der Bibel reicht es aber nicht, dass das eigene Unternehmen alle Vorschriften und Gesetze ohne Wenn und Aber erfüllt. Die Wohlverhaltenspflicht erstreckt sich bis ins 3. und 4. Glied.

Also auch auf Lieferanten, Subunternehmer, Vermittler, Berater oder andere sogenannte Erfüllungsgehilfen des Geschäftspartners. Und diese Geschäftspartner wollen erst einmal geprüft und eingehend unter die Lupe genommen sein. Für Mittelständler durchaus ein erheblicher Arbeitsaufwand!

Zu mehr Sicherheit in 3 Stufen

Falls Sie noch nicht damit begonnen haben, ein Business-Partner-Screening in Ihrem Unternehmen einzurichten, dann sollten Sie das bald tun (aussitzen lässt sich dieses Thema leider nicht). Gehen Sie dabei am besten 3-stufig vor:

Stufe 1. Ermitteln Sie das potenzielle Risiko eines Auftrags oder einer Zusammenarbeit

Beachten Sie dabei, dass das Gefahrenpotenzial nicht bei allen Beschaffungen gleich ist. Einen Thüringer Lieferanten von C-Artikeln müssen Sie anders beurteilen als einen Rohstofflieferanten aus Südafrika.

2. Machen Sie sich über Ihre Geschäftspartner schlau

Neben den allgemeinen Unternehmensdaten sollten Sie sich besonders dafür interessieren, wie es um deren Reputation bestellt ist und welche Presse sie haben (Skandale, Partys usw.).

Alternativ können Sie Ihre Partner auch zur Selbstauskunft auffordern.

3. Sammeln und bewerten Sie alle Informationen

Erscheint Ihnen dabei ein Partner nicht ganz koscher, wenden Sie sich an einen externen Berater. Überhaupt sollten Sie prüfen, ob Sie das Partner-Screening nicht einem Dienstleister überlassen. Praxis-Tipp: In jedem Fall sollten Sie Compliance- Klauseln wie Sonderkündigungsrechte (im Verstoßfall) in Ihre Verträge aufnehmen

Einkauf & Beschaffung heute

Erweitern Sie Ihr Einkaufs-Wissen mit dem besten Praxis-Know-how, erfolgserprobten Arbeitshilfen und Best-Practice-Beispielen für Einkaufsprofis.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Deutschlands Fachinformationsdienst Nr. 1 für Einkäufer

Preisentwicklungen und Praxis-Know-how für Einkaufsleiter weltweit

Deutschlands Fachinformationsdienst Nr. 1 für Einkäufer

Marktanalysen & Preis-Prognosen für Rohstoffprofis