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Global Sourcing: Einkaufsland Polen

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Polen wird als Einkäuferland noch viel zu oft unterschätzt. Wer die Augen offen hält, merkt schnell, dass es in unserem Nachbarland viele interessante Anbieter gibt, die Produkte von hervorragender Qualität bieten.

Zum Beispiel Autobusse der Firma Solaris, die heute beinahe in allen deutschen Städten durch die Straßen rollen. Nicht weil sie so billig wären – Polen ist schon lange kein Niedriglohnland mehr –, sondern weil sie so gut sind und keine Vergleiche mit der MAN- oder Mercedes-Konkurrenz zu befürchten brauchen. Spitzenqualität bieten u. a. auch der Zughersteller Pesa oder der Ölmulti PKN Orlen.

Die Löhne haben sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt

In den Warschauer Regierungsetagen war man klug genug, über diese Erfolge nicht den polnischen Mittelstand zu vergessen. Dank eigens für sie geschaffener Sonderwirtschaftszonen und Steuererleichterungen (für 10 Jahre sind Unternehmen von der Körperschafts-, der Einkommen- und der Grundsteuer befreit) konnten die KMU in den zurückliegenden 10 Jahren massiv in moderne Technologien und Produktionsanlagen investieren.

Mit der Folge, dass in diesen 10 Jahren sowohl die Produktstandards als auch die Löhne im gleichen Atemzug angestiegen sind. Im vergangenen Jahr betrug das durchschnittliche Bruttoeinkommen rund 3.500 Zloty (850 €). In Großstädten wie Pozna?, Warschau oder Breslau wird Hochschulabgängern heutzutage kaum weniger gezahlt als in Ulm, Dortmund oder Berlin.

Beachten Sie:Mit den steigenden Löhnen setzte eine auch bei uns bekannte Bewegung ein; viele Unternehmen verlagerten ihre Produktion ins Ausland. Aus Polen vorzugsweise in die benachbarte Ukraine, wo die Arbeitskosten nur einen Bruchteil der einheimischen Unternehmen betragen. Die Antwort der Warschauer Regierung auf diese Absetzbewegung ähnelt ebenfalls deutschen Wirtschaftsstrategien. Unser Nachbar investiert seit Jahren kräftig in den neuen Wettbewerbsfaktor Forschung und Entwicklung.

Auch jenseits der Oder mangelt es an Fachkräften

Wie in Deutschland entwickelt sich der Fachkräftemangel auch in Polen zu einem immer größer werdenden Bremsklotz. Allerorten fehlt es an Ingenieuren, Informatikern und Facharbeitern. Besonderer Mangel herrscht an technischen Spezialisten, die sich nicht nur in ihrem Fach auskennen, sondern auch in Fremdsprachen. Wenn Sie deshalb auch nicht gleich Polnisch lernen müssen, einen versierten Dolmetscher sollten Sie bei wichtigen Verhandlungen schon bei sich haben. Denn insgesamt bietet Polen als Beschaffungsmarkt mehr als ausgezeichnete Perspektiven.

4 Argumente, die für ein Polenengagement sprechen

  1. Die Nähe zu Deutschland: Sie macht das Land zu einer ersten Adresse für deutsche Einkäufer. Das ewige Ärgernis Autobahnnetz ist z. B. mit der Fußball- EM erheblich gemildert worden. In den nächsten Jahren will die Bahn zwischen Berlin, Pozna? und Warschau eine Hochgeschwindigkeitsstrecke bauen – zwischen Frankfurt/Main und Warschau gibt es schon heute 8 Direktflüge pro Tag (Reisezeit 1 Stunde und 42 Minuten).
  2. Wenn die Regierung von Donald Tusk auf internationalem Parkett auch meist blass aussieht, Unternehmen schätzen die Schnelligkeit und Effizienz polnischer Beamter.
  3. Trotz steigender Löhne und Arbeitskosten bei unserem Nachbarn sind sie noch immer meilenweit von deutschen Verhältnissen entfernt. Entsprechend günstig sind auch die dortigen Lieferofferten.
  4. Im Vergleich zu westeuropäischen Zulieferern müssen Einkäufer in Sachen Qualität bei den meisten Produkten und Leistungen keine Abstriche mehr machen.
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