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Blick in die Zukunft: Die neue Dimension des globalen Einkaufs

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Von DGx,

Noch nie war eine strategische Beschaffung so wichtig wie heute Über Jahre war das Pendel der Globalisierung zu Gunsten der westlichen Industrieländer ausgeschlagen. In den Schwellenländern waren die Rohstoffe billig und die Lohnstückkosten eine Bagatelle.

Nun schlägt das Pendel zurück. Nicht nur die Preise steigen in allen Kategorien, die Schwellenländer selbst wandeln sich auf breiter Front vom Lieferanten zum Verbraucher. Allen voran Indien und die Volksrepublik China.

Der China-Faktor

Das Reich der Mitte ist die älteste Handelsnation der Erde. Wie weit dort die Emanzipation vom Westen bereits fortgeschritten ist, hat die letzte Weltwirtschaftkrise gezeigt. Während die G7- Staaten in Schockstarre verfielen, legten sich Chinas Einkäufer erst recht ins Zeug. Keine Rezession, keine Finanzkrise und keine Preiskapriolen konnten sie aufhalten.
Was sich spontan und unkoordiniert anhört, wurde (und wird) von langer Hand inszeniert und in eine strategische Generaloffensive eingebunden. Denn neben den Rohstoffeinkäufen im großen Stil steckten die chinesischen Staatsunternehmen auch bei den Quellen ihre Claims ab! Bspw. bei den lateinamerikanischen, pazifischen und afrikanischen Erzminen, Ölförderern und Raffineriebetrieben. Auf diese Weise macht Peking die globale Beschaffung immer mehr zum Politikum.
Die globale Beschaffung wird schwieriger
Worauf sich z. B. Einkäufer von Seltenen Erden gefasst machen müssen, zeigt eine Ankündigung des chinesischen Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) vom vergangenen September, nach der China alle Sondermetallexporte kürzen bzw. ganz stoppen werde.
Neben den politischen Unwägbarkeiten verstärken sich auch die Tendenzen hin zu oligopolistischen oder gar monopolistischen Rohstoffmärkten. In manchen Ländern (z. B. Demokratische Republik Kongo) kommt obendrein eine Beschaffung einem Himmelfahrtskommando gleich.
Verfügbarkeit, das neue Beschaffungskriterium
Die absehbare Verknappung der meisten Rohstoffe wird die Preise auf breiter Font in die Höhe treiben. Für Lieferanten ein gefundenes Fressen, zusätzlich zu ihren Gunsten an der Preisschraube zu drehen. Als Einkaufsprofi verfügen Sie natürlich über das notwendige Handwerk, um diese Erhöhungen in Grenzen zu halten.
Neu aber wird sein, dass Sie bei etlichen Rohstoffen (z. B. Sondermetallen) allein über den Preis nicht viel weiterkommen. Neben der Liefermenge werden Sie als entscheidendes Kriterium die Verfügbarkeit zu beachten haben! Wenn bspw. China seine Indium-Ausfuhren einstellt, bleiben globalen Einkäufern von heute auf morgen beinah zwei Drittel der Weltmarktkapazitäten verschlossen.

Optimieren Sie Ihre Einkaufsstrategien

Ein Beschaffungsmanagement ist auch immer ein Risikomanagement. Wer heute vorsorgt, wird morgen der Gewinner sein. Wichtige Bestandteile eines solchen Managements sind: n Fortlaufende Analysen des direkten und indirekten Verbrauchs.
n Austausch teurer Materialien durch billigere mit gleichen Qualitätsparametern bis hin zur kompletten Substitution.

  • Zwischenhändler ausschalten.
  • Lieferketten optimieren (Transport- und Lagerhaltungskosten senken).
  • Lieferanten zu Partnern machen.
  • Kooperationen mit Import-Dienstleistern.
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