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Branchen: Chemie/Holz

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Von coupling-media,

Wie sieht es nach der Wirtschaftskrise in den Branchen Chemie und Holz aus. Wir blicken nach China und zu den großen Holzexporteuren.

China: Ein Markt mit Problemen

Die Wirtschaftskrise konnte der chinesischen Chemiebranche allerdings nicht allzu viel anhaben.
Die einheimischen Großabnehmer Bau und Autohersteller fragten im vorigen Jahr mit 35 Mio.t 12 % mehr Material nach als 2008. Nach Angaben des National Bureau of Statistics (NBS) stieg der Ausstoß von

  • chemischen Fasern um 14,1 % auf 19,98 Mio. t,
  • Kunststofferzeugnissen um 7,6 % auf 31,95 Mio. t.

Aktuell stellen in China 703 Unternehmen Primärkunststoffe her, vornehmlich für den Binnenmarkt. Der Exportwert beträgt nur 7,0 Mrd. $ (bei Importen von 38,4 Mrd. $).

Zu niedrige Preise

Doch die Volksrepublik drückt der Schuh noch an ganz anderen Stellen. Die Hersteller müssen sich nämlich mit Niedrigpreisen zufriedengeben, die noch lange nicht das Niveau von vor der Krise erreicht haben. In chinesischen Medien werden hauptsächlich ausländische Lieferanten für die Misere verantwortlich gemacht. So meint die „China Association for Industrial Plastic Materials“ (Zhongguo Gongcheng Suliao Xiehui) in einer aktuellen Analyse, dass von einer grundsätzlichen Besserung noch keine Rede sein könne. Bspw. sind die PVC- Einfuhren vor allem aus den USA 2009 um 94,7 % auf 1,65 Mio. t nach oben geschossen.

Neue Handelsrestriktionen

Eine Entwicklung, die das Pekinger Handelsministerium mit Argwohn verfolgte. Mit dem Ergebnis, dass die Staatsbeamten die erst Anfang 2009 aufgehobenen Anti-Dumping-Maßnahmen gegen PVC-Lieferanten vom 1. Januar 2010 für 5 Jahre wieder in Kraft setzten. Eine Maßnahme, mit der sie vor allem die riesigen Überkapazitäten im Lande abbauen wollen (17,3 Mio. jato bei einem Verbrauch von 9,3 Mio. jato). Neben den USA sind von diesen Restriktionen auch Süd-Korea, Japan, Taiwan und Russland betroffen.

Holz: Die Preise steigen weiter

Die Dezember-Rücksetzer waren nur temporärer Natur.
Wie vorausgesagt hat sich das Niveau von rund 210 $/ Boardfeet (2,36 m3) nicht lange gehalten. Denn die großen Holzexporteure in Schweden, Finnland und Österreich können über mangelndes Einkäuferinteresse nicht klagen. In allen drei Ländern wird im 1. Quartal 2010 mit einem Anstieg der Preise für sägefähiges Nadelrundholz gerechnet. Französische Anbieter sehen eine ähnliche Entwicklung voraus. Von einer anhaltenden Wende oder gar einem Ende der Krise wird aber nirgendwo gesprochen. Dafür agieren Holzeinkäufer hier wie dort zu vorsichtig und halten sich angesichts der unklaren Wirtschaftsentwicklungen mit längerfristigen Abschlüssen zurück.

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