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Der Euro – gestern top, heute flop

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Gegenüber den Global Playern marschiert der Euro gegenwärtig auf der Verliererstraße. Anfang des Jahres hatte alles noch ganz anders ausgesehen. Schwache Inflationsraten würden die Gemeinschaftswährung von einem Kursgipfel zum nächsten katapultieren, sagte z. B. die EZB voraus.

Es kam aber komplett anders. Schon Ende April setzte die Abwärtsbewegung des Euro ein. Anfangs beim prominentesten Wechselkurs, dem US-Dollar, und in der Folge dann bei allen übrigen wichtigen Handelswährungen.

Der Nachfrage nach Produkten aus Euroland bekommt dieser Sinkflug sicher gut, dem Einkauf in Euro allerdings weniger.

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Relation US-Dollar-Euro

Regelrecht gedreht haben sich die Verhältnisse beim Dollar-Euro-Kurs. Erreichte der Greenback im März 2014 mit nahe 1,40 € den schwächsten Wert seit Herbst 2011, landet die Gemeinschaftswährung mit aktuell kaum mehr als 1,30 € beim niedrigsten Stand seit November 2013. Die Schuldigen sind schnell ausgemacht.

Die wirtschaftliche Erholung setzte sich in Südeuropa nicht fort, Italien schlidderte wieder in die Rezession und der Konjunkturlokomotive Deutschland ist die Puste ausgegangen.

Kursentwicklungen gegenüber anderen wichtigen Währungen

Unterschiedlicher könnten die Tendenzen nicht sein. Beim britischen Pfund wird es höchstwahrscheinlich nach oben weitergehen und beim japanischen Yennach unten.

Japanischer Yen

Die japanische Wirtschaft kommt aus ihrem Konjunkturloch und ihrem Modernisierungsstau nicht heraus.

So ist z. B. die japanische Industrieproduktion im Juli um 3,3 % (zum Vormonat) eingebrochen, und das Bruttoinlandsprodukt nahm im 2. Quartal um 1,7 % ab.

Folglich gibt es bei der Wechselkursentwicklungkeinerlei Entwarnung.

Britisches Pfund

Das genaue Gegenteil gibt es auf den britischen Inseln. Das starke wirtschaftliche Wachstum des Königreichs (2014: +3,5 %) geht an den Wechselkursen nicht spurlos vorüber.

Und so ist aus der Seitwärtsbewegung an der 83-Cent-Linie entlang in den vergangenen Wochen eine eindeutige Aufwärtsbewegung geworden.

Bis zu Beginn 2015 dürfte diese Tendenz anhalten, da erwartet wird, dass die Bank of England ihre Leitzinsen erhöht und damit dem Pfund kräftigen Rückenwind geben wird.

Schweizer Franken

Wie zu erwarten war, hatte die Krimkrise den Franken nur für ein paar Wochen über den Mindestkurs von 1,20 SFR getrieben. Seither herrscht Business as usual.

Für stabile Wechselkursverhältnisse mit einem leichten Plus des Franken sprechen bessere Konjunkturaussichten als im Euroland und die Tatsache, dass die Schweizer Währung wieder ein sicherer Hafen für Investoren ist.

Schwedenkrone

Die überraschenden geldpolitischen Lockerungen der Riksbank im Juli angesichts der negativen Inflationsraten haben zu einer Aufwertung der Krone geführt.

Norwegische Krone

Umgekehrt hat eine verschobene Leitzinserhöhung die Norwegische Krone spürbar geschwächt und mit einem EUR-NOK-Wechselkurs von 8,40 NOK einen Jahreshöchststand erreicht

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