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Einkauf in Asien: Richtig auf die Krise reagieren

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Auch im erfolgsverwöhnten Asien hat die Finanz- und Wirtschaftkrise aus Verkäufermärkten wieder Einkäufermärkte gemacht So schnell dreht sich der Wind: gestern noch top, heute (beinah) Flop. Damit sind nicht die amerikanischen Finanzmärkte gemeint, sondern die Volkswirtschaften in Asien. Was vor ein paar Monaten noch völlig undenkbar war, ist heute alltägliche Praxis. Über viele Betriebe in China, Indien und anderswo kreist nicht nur der Pleitegeier, noch mehr Firmen gehen Tag für Tag bankrott. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell, zeigt, welche Auswirkungen die Krise auf die asiatischen Länder hat und wie Sie mit Ihrem Einkauf geschickt darauf reagieren.

China: Das Märchen von der neuen Weltmacht ist erst einmal zu Ende erzählt. Innerhalb eines Jahres hat der Shanghai-Composite-Index 70 % eingebüßt (siehe Chart). Unvorstellbare 3 Billionen $ Börsenwerte wurden dabei vernichtet. Obendrein ist im Dezember 2008 das Wirtschaftswachstum nach 20 Jahren erstmals unter die 10-%- Marke gefallen. Für dieses Jahr werden maximal 8 % erwartet. Für China eine Katastrophe.
Indien: Zum Jahreswechsel musste eine Wachstumsprognose um die andere nach unten korrigiert werden. Wenn in diesem Jahr 6 % unterm Strich stehen, ist man in Bombay und Neu-Delhi froh. Neben fallenden Aktien- und Rupienkursen ist die politische Entwicklung ein großer Unsicherheitsfaktor. Kommt es zu neuen und womöglich noch brutaleren Terroranschlägen, sind die Folgen für Wirtschaft und Konjunktur unabsehbar.
Japan: Das Land hat seine eigene Finanzkrise (auch die begann mit dem Platzen von Immobilienblasen) aus den 1990er-Jahren zwar hinter sich, aber noch lange nicht überwunden. In der zweitgrößten Volkswirtschaft nach den USA sind die Narben ebenso zahlreich wie tief. So ist der Index für das Verbrauchervertrauen nach einer aktuellen Regierungsstudie auf den tiefsten Stand seit 1982 gesunken.
Russland: Nach unten korrigieren musste auch der stellvertretende Wirtschaftsminister Andrej Klepach seine Wachstumserwartungen. Wurden 2008 schon nicht die prognostizierten 6,8 % erreicht, werden es in diesem Jahr noch weniger sein. Der stetig sinkende Rohölpreis ist derzeit Russlands größtes wirtschaftliches Problem. Klepach hatte für 2009 mit einem durchschnittlichen Rohölpreis von mindestens 95 $/Barrel gerechnet. Nun rollt der Rubel viel spärlicher und Moskau muss an seine eisernen Devisenreserven heran. Seit Herbst sind die (hinter China und Japan drittgrößten der Welt) um 21 % auf unter 474 Mrd. € gefallen.
Die neue Einkäufermacht
Gerade im Stahlsektor mimen einige Händler und Hersteller zwar immer noch den starken Mann, doch rapide fallende Rohstoffkosten liefern Ihnen als Einkäufer dauernd neue Argumente, um Preissenkungen durchzusetzen.
PRAXIS-TIPP
Bringen Sie auch die Banken mit ins Spiel. Die nämlich üben massiven Druck auf Händler und Hersteller aus, ihre übervollen Lager auf den Markt zu werfen

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